Siedlung mit „Domespace“-Häusern
Kleine Siedlung mit drei Domespace-Häusern. Fertigstellung: ca. 1998
Die Webdatenbank sdg21 bzw. www.oekosiedlungen.de war eine ehrenamtlich gepflegte, nichtkommerzielle Webdatenbank, die im Zeitraum von 2000 bis 2026 nachhaltige Siedlungen und Quartiere in Deutschland und weiteren europäischen Ländern dokumentierte. Ziel war es, Wissen und Erfahrungen aus der Planung und Realisierung von nachhaltigen Siedlungen und Quartieren zu sammeln und für andere Vorhaben nutzbar zu machen.
Die Seite wurde von (greenUP Architektur & Bauberatung) in Bonn mit zahlreichen Unterstützenden betrieben. Nach dem Tod von Holger Wolpensinger wurde die Datenbank aus rechtlichen Gründen vom Netz genommen und als »Zeitkapsel« eingefroren. Die Daten sollen der interessierten Öffentlichkeit auch weiterhin zugänglich gemacht werden:
Danksagung von Michael Prytula oder Wolfgang Rid.
Herzlichen Dank an alle, die zum Entstehen der Seiten beigetragen haben, insbesondere:
Auf Links zu den einzelnen Projekten und Planer:innen haben wir bewusst verzichtet, um den Pflegeaufwand gering zu halten. Die Projekte und Siedlungen sind über gängige Suchmaschinen oder Karten-Programme schnell auffindbar.
Kleine Siedlung mit drei Domespace-Häusern. Fertigstellung: ca. 1998
26 Hektar, 850 Wohneinheiten. Oberstes Ziel war die Schaffung eines Siedlungsraumes, welcher den elementaren Wunsch des Menschen nach einer stilvollen, natürlichen Wohnkultur erfüllt. Dieses Ziel wird durch ein Umweltkonzept erreicht, das z.B. Grünflächen, Feuchtbiotope und Teiche einbezieht.
Auf dem ehemals größten Kasernengelände der US-Streitkräfte in Deutschland dem sog. „Benjamin Franklin Village“ werden seit 2012 fünf weitgehend nutzungsgemischte Quartiere auf einer Fläche von 94 ha entwickelt. Es sollen Wohngebäude für rund 9.300 Menschen (4100 WE) und rund 2.000 Arbeitsplätze entstehen. Weiterhin wird eine Parkanlage von 50 Hektar Größe realisiert. Es werden bestehende Gebäude genutzt, energetisch saniert und zeitgemäß modernisiert, aber auch viele Neubauten errichtet. Dezember 2017 sind die ersten Bewohner eingezogen, im Dezember 2019 wurde bereits die 1000er-Bewohnerzahl überschritten. Fertigstellung: 2025
200 WE, 170 als Neubau und knapp 30 durch Sanierung bestehender Gebäude. Das Gebiet gliedert sich in drei Wohnhöfe mit begrünten Blockinnenbereichen, die unmittelbar an eine Parkanlage mit öffentlichen Einrichtungen angrenzen. Bauzeit: 1998-2001
68 Mietwohnungen mit einem Heizenergiebedarf von unter 50 (kWh/m2a). Architekt: Gerstner. Projektbeteiligte: u.a. ifeu-Institut, ebök. Hoher Standard unter engem Spielraum der Mietpreisbindung im sozialen Wohnungsbau. 170 m² Solarthermieanlage, 200 m² Solarstromanlage mit 23 kW. Baustoffe: auf PVC- und FCKW-haltige Materialien sowie Tropenholz wurde verzichtet. Bei den Fenstern wurden Holzfenster, in stark beanspruchten Bereichen Holz-Aluminiumverbundfenster eingebaut. Bezug: 1996
Die Bahnstadt ist die größte Passivhaussiedlung weltweit und eines der größten deutschen Neubaugebiete mit 116 ha. Die Strom- und Wärmeversorgung erfolgt vollständig aus erneuerbaren Energien. 6.500 bis 6.800 Menschen werden in Zukunft in der Bahnstadt leben, 5.000 bis 6.000 Menschen dort arbeiten. Ende 2018 wohnen über 4.000 Menschen in der Bahnstadt. Rund 2.450 Wohnungen sind bereits gebaut – insgesamt werden circa 3.700 Wohnungen entstehen.
Unter dem Motto Wissen schafft Stadt findet von 2012 bis 2022 die IBA Heidelberg statt. Eines der Schlüsselprojekt der IBA und ihr größtes Stadtentwicklungsprojekt von internationaler Bedeutung ist das Patrick Henry Village (PHV) in dem einmal 8.000 Amerikaner lebten. Derzeit wird für das Konversionsprojekt mit 92,7 ha Fläche eine städtebauliche Vision unter Federführung des Stadtplaners Kees Christiaanse (KCAP) aus Zürich entwickelt. Die gesamtstädtischen Vorüberlegungen sehen Wohnungen für rund 10.000 Einwohner (ca. 4.200 Wohneinheiten) vor, sowie Bauten mit Platz für ca. 5.000 Arbeitsplätze. Fertigstellung: ~2030
Bauausstellung „Wohnen 2000“ zur IGA-Bundesgartenschau 1994, 100 WE, Syszkowic & Kowalski, HSS, LogID, Mecanoo, Tegnestue Vandkunsten und weitere Architekten, Fertigstellung: 1993
Im Rosensteinviertel wurde die erste größere Wohnsiedlung (125 WEs) mit Elektroautos im CarSharing-Fuhrpark als Modellprojekt gebaut. Fertigstellung: 2016
Die Stadt Stuttgart geht von 7.500 Wohnungen (für 11.000 Einwohner) und 4.000 Arbeitsplätzen aus (Stand: 2015) auf 85 ha. Start: frühestens 2026; Fertigstellung: ~2032
Europas größte Abwasserwärme-Nutzungsanlage wird künftig das neue Wohn‐ und Gewerbegebiet mit 850 Wohneinheiten, Gewerbeflächen, Parks, Plätzen und Straßen auf insgesamt 22 Hektar versorgen und ist damit ein Leuchtturmprojekt für Erneuerbare Energien. Der Abwasserkanal wird über einen 300 m langen Wärmetauscher Nahwärme und -kälte liefern. Die Anlage ist seit 2018 installiert und wird in Betrieb genommen, sobald auch die Heizzentrale im Vollbetrieb ist. Das Quartier ist noch in Bau. Geplante Fertigstellung des Quartiers: 2021
Biosolare Wohnanlage «Am Stadtpark», 73 WE, organisches Wohnhöfekonzept; Joachim Eble Architektur, Fertigstellung: 1991
Jugendhaus in Holzbau mit Planungsbeteiligung der Jugendlichen. Architektur: Peter Hübner. Fertigstellung: 1991
Studierenden-Wohnheim in Eigenleistung geplant und gebaut. Prof. Peter Hübner und Prof. Peter Sulzer, Fertigstellung: 1983
Ein Wasserstoff-Forschungs-Institut das seit 2019 unter Denkmalschutz steht. Fertigstellung: 1987
Planung: H. Schmitges, N. Kaiser, G. Minke, 3-4 geschossig, 158 WG-Zimmer in 6 Häusern, Lüftungs-Wärmerückgewinnung, Wandstrahlungsheizung, Bezug: 1983
Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim haben mit einer Kollektorfläche von 14.800 m² die größte Solarthermie-Anlage in Deutschland errichtet. In einem 20 Meter hohen Wärmespeicher mit einem Volumen von 2000 Kubikmetern steht die solar gewonnene Energie auch dann zur Verfügung, wenn es keine oder nur geringe Sonneneinstrahlung gibt. Die Kollektoren sammeln rund 5200 Megawatt Wärme pro Jahr, das für die Versorgung von etwa 300 Durchschnittshaushalten reicht. Fertigstellung: 2020
129 Woheinheiten in Mehrfamilienhäusern, Kettenhäusern, Reihenhäusern und EFH auf einem innenstadtnahen Konversionsgelände (ca. 3,4 ha), einer ehemaligen Industriebrache, entstand das neue ökologisch-nachhaltige Quartier. Schwerpunkte des Konzepts sind eine sparsame Erschließung, ein zentraler See auch zur Regenwasserretention, ein detailliertes Oberflächen-und Grünkonzept, sowie ein mediterranes Farbkonzept. Fertigstellung: 2011
84 WE, Gesamtfläche 1,4 ha, Joachim Eble Architektur. Strenger Immobilien. Fertigstellung: 2002
Architektur: Peter Hübner (plus+, Neckartenzlingen), „Würfelsiedlung“ mit dörflichem Charackter, „Dorfplatz“ als Mitte; jede Wohnung mit eigenem Eingang
Stadtteilentwicklung im Französischen Viertel für 2.500 Einwohner. Entstanden sind etwa 150 Betriebe mit rund 700 Arbeitsplätzen angesiedelt worden. Freizeit-, Einkaufs- und Dienstleistungseinrichtungen sind im Viertel selbst vorgesehen oder zum Teil in unmittelbarer Nähe des Viertels vorhanden. Es handelt sich um eine Konversionsfläche mit ehemaligen Kasernen der Französischen Armee; Umbau der massiven, erhaltenswerten Kasernengebäude zu Geschoßwohnungsbau bzw. Nachverdichtung auf freien, geräumten Flächen. Fertigstellung: 2012
Wohn- und Gewerbeflächen: 3.186 m². 34 WE Wohnen in zwei bis dreigeschossigen Maisonetten und 6 Gewerbeeinheiten. Joachim Eble Architektur. Laubengangerschließung der oberen Wohnungen. Wohnungstrenndecken in Brettstapel-Beton-Verbundbauweise; toxisch unbedenkliche Baustoffe. Wasserspielbereich im Wohnhof. Gesamtbaukosten (Brutto): 4.650.000 Euro, Grundstückskosten: 550.000 Euro. Verzicht auf Unterkellerung. Fertigstellung: 2000
Mit 111 Wohnungen ist es die erste große Ökosiedlung in Deutschland, GFZ 0,9, Freiraumgestaltung nach H. Kügelhaus, Baubiologie, Holzdecken, Naturkostladen, Naturheilkundepraxis, sozialer Wohnungsbau, Planungsteam: Eble, Sambeth, Oed, Häfele, die erste große Ökologische Siedlung in Europa. Seit 2018 steht die Pioniersiedlung unter Denkmalschutz. Fertigstellung: 1985
Zeitliche Umsetzung: Erwerb Egeria Süd: Februar 2008; Erwerb Egeria Nord: 2009; Überarbeiteter städtebaulicher Entwurf: Juli 2010; Baubeginn Hochbauten: Frühjahr 2012; Fertigstellung 2015, Plangebiet: 9,6 ha, Einwohner: ca. 750. Die Bauplätze wurden an 25 Baugemeinschaften und einen sozialen Bauträger verkauft. 100 Arbeitsplätze sollten laut der Planungen entstehen. Tempo 20 auf der zentralen Erschließungsstrasse.
Natürlich belüftetes KfW-Effizienzhaus 55 in Holzbauweise im neuen Quartier „Alte Weberei“, Tübingen. 9 Wohnungen und 1 Gewerbeeinheit im EG. Architektur: Joachim Eble Architektur. Nahwärmeversorgung aus Biogasanlage. Fertigstellung: 2014
Architektur: Eble + Sambeth (Tübingen)
Architektur: LogID (Dieter Schempp). Die Wintergärten sind zentrales Element der vier Reihenhäuser, sowie der „Grünen Solararchitektur“. Die Fenstergläser haben einen k-Wert von 1,4. Die erwärmte Luft der Wintergärten kann über Faltelemente in die Wohnräume gelangen oder über temperaturgesteuerte Ventilatoren. Die Häuser werden darüber hinaus über Fernwärme versorgt. Fertigstellung: 1988
Architektur: Baumhaus – Architekturbüro für ökologisches Bauen, Wohnumfeldplanung, Forschung
Der Green Innovation Park soll ein Innovationscampus für nationale und internationale Unternehmen werden, Start ups und Scale ups mit ganzheitlichem Nachhaltigkeitsanspruch in den Bereichen Energie, Bau, Ökologie und Digitalisierung sollen sich hier als kollaborative Plattform für zukunftssichernde Innovationen und Technologien ansiedeln, Ressourcen werden miteinander geteilt und Nachhaltigkeit spiegelt sich am gesamten Campus von der Architektur bis zum Energiekonzept wider.
Nach Hundertwasser gestaltetes Wohnanlage, Dachbegrünung, Wasserspiele, Wohnhof, viele Touristen. 62 Wohnungen, 16 gewerbliche Einheiten, 2.300 qm Fläche für einen Einkaufsmarkt. 1,5 ha Grundstücksfläche. Bauzeit: 1991-1994
Solar unterstütztes Nahwärmekonzept (Warmwasserbereitung mittels Großkollektoren), Niedrigenergiebauweise. 72 WE
Im baden-württembergischen Landkreis Esslingen entsteht ein Neubauquartier mit einem sog. „kalten Nahwärmenetz“, das die 41 Häuser künftig nicht nur umweltfreundlich erwärmt, sondern im Sommer auch zur Temperierung beiträgt. Photovoltaik-Anlagen inklusive Speicher, die das Quartier rund um die Uhr mit hausgemachtem Sonnenstrom versorgen werden, runden das Energiekonzept ab. Im Mittelpunkt steht eine innovative Nahwärmeversorgung basierend auf Geothermie.
Passivhaussiedlung. Eine von engagierten Bauherren initiierte Siedlung mit 16 Passivhäusern im Aalener Ortsteil Nesslau, Baugebiet 1,6 ha, Städtebauliches Konzept in Zusammenarbeit mit der Bauherrengruppe von Planungsbüro ACT Ellwangen. Baujahr: 2004
Auf 12 ha entsteht ein „Vorzeigequartier“ mit 600 Wohnungen, Büro- und Gewerbeflächen sowie ein Neubau der Hochschule Esslingen. Das gesamte Investitionsvolumen liegt bei rund 190 Millionen Euro. 30 Prozent der Quartiersnutzung ist für Gewerbe vorgesehen. Der Bau einzelner Gebäudeblöcke startete bereits in 2016 und wird bis etwa 2022 erfolgen. Geplante Fertigstellung: 2022
Ehemaliges Kasernengelände. Die Siedlung ist konzipiert für 8.000 Einwohner und 2.000 Arbeitsplätze, auf 140 Hektar. Verbindendes Band und Wahrzeichen ist die gut einen Kilometer lange und 30 Meter breite, nach Süden leicht abfallende „Landschaftstreppe“. Die Entwicklung energieeffizienter Gebäude und der Einsatz regenerativer Energien wurde mit Geldern des EU-Forschungsprojekts POLYCITY (Förderdauer 2005–2010) finanziell gefördert. Das vollständige Investitionsvolumen des Projekts mit einer Geschossfläche von 480.700 m² beträgt 1,5 Mrd. Euro. Deutscher Städtebaupreis 2006.
Bis 2019 sollen im ersten Bauabschnitt 22 Häuser gebaut und bewohnt sein. Die Bebauung soll eine kompakte, urbane Kante zur Bundesgartenschau Heilbronn 2019 bilden. 19 renommierte Büros haben die Architektur dazu entworfen. Die Nutzungskonzepte sind vielfältig, technische Innovationen sollen zur Schau gestellt werden. Vorgesehen für das rund 30 Hektar große Areal ist eine vier- bis sechsgeschossige Bebauung. Etwa 3.500 Bewohner sollen hier einmal ihr Zuhause haben. Das Areal ist zertifiziert als „DGNB Platin“ für Stadtquartiere (Version 2016).
Die Architekten Kaden & Lager aus Berlin bauen in Heilbronn 60 Mietwohnungen auf dem Grundstück J1 im Auftrag der Stadtsiedlung Heilbronn ein zehngeschossiges Holzhybridhaus.
45 WE als Einzel-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser, Bezugsdatum: 1999
Das bisher größte Solare Nahwärmeprojekt mit einem 150.000 m3 -Erdsonden-Wärmespeicher (1997 betrug die Speichergröße 65.000 m³, 2001 warren es 115.000 m³). Das gesamte Neubaugebiet mit insgesamt 4.000 WE ist in Niedrigenergiebauweise realisiert und wird über verschiedene Nahwärmeinseln und BHKWs versorgt. 2004: wurde ein Biomasseheizwerk in Betrieb genommen. Eine Siedlung mit 1.300 WE und eine Schule werden über eine Solaranlage mit Saisonalspeicher versorgt.
Wohnhöfe nach dem Konzept von Fritz Matzinger Österreich; 2 x 8 WE um zwei Wohnhöfe (31 Erwachsene/ 30 Kinder), 200 m² großer Wohnhof mit komplett zu öffnendem Dach, Gemeinschaftsräume: Spielecke, Spielplatz, gemeinschaftlicher Wintergarten, Fahrradabstellräume, Besucherzimmer, Sauna, Gemeinschaftswerkstatt; Naturarztpraxis; Architekturbüro; Buchhaltungsservice; Bezug: 1986. Karl Kübel Preis 1996
Wohnsiedlung beim Ökozentrum Rommelmühle. Planung von Joachim Eble Architektur. Auf dem Areal neben der Rommelmühle entstanden in 10 Gebäuden 17 Wohnungen in unterschiedlicher Größe. Die Gebäude zeichnen sich durch den Einsatz gesunder Baustoffe und einen minimierter Heizenergiebedarf aus. Fertigstellung: 1999
Einkaufs- und Gewerbezentrum für ökologische Produkte
Bioenergiedorf mit Ökosiedlung. 1.800 EW. Ca. 50% Erneuerbare Energien. „Ökologisches Wohngebiet Wolpertshausen“ wird komplett über Nahwärme bzw. von Biogas-Gemeinschaftsanlage (Inbetriebnahme: 1996) versorgt.
250 Wohneinheiten sowie eine Schule mit Sporthalle (Hirtenwiesenhalle). Solare Nahwärmeversorgung für die Grundlastwärme von 2000 Wohnungen mit 7.410 m² Kollektorfläche, ein 39.000 m³ Erdsonden-Wärmespeicher, zwei Pufferspeichern (100 m³ + 480 m³) und einer Kompressions-Wärmepumpe (80 kW). Fertigstellung: 2008
Mehrfamilienhausgruppe in Holzrahmenbauweise. 3-Literhaus, 7 WE, Baujahr: 2001/2002
100 Häuser. Sammlung des Schwarzwassers über Vakuumtoiletten (5 – 10 mal weniger Wasseranteil je Spülvorgang) und der zerkleinerten Küchenabfälle (Biotonne entfällt), die dann zu Biogas umgewandelt werden. Das Abwasser wird aufbereitet und steht als keimfreies Pflegewasser wieder zur Verfügung, das den Anforderungen der Trinkwasser-Verordnung entspricht. DEUS 21 wurde 2007 mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis ausgezeichnet. Die Anlage ist seit etwa 2004 in Betrieb und ist ein Projekt des Fraunhofer-Institut IGB, Stuttgart und des FhG ISI Institut für System- und Innovationsforschung, Karlsruhe.
In Karlsruhe entsteht seit 2013 das Reallabor „Quartier Zukunft“, in dem das Stadtleben der Zukunft erprobt und entwickelt wird. Die Stadt der Zukunft ist in Europa weitgehend gebaut. Das heißt, die große Aufgabe nachhaltiger Stadtentwicklung liegt in der Transformation des Bestehenden.
40 WE, Planung: P.I.A. Löffler & Schneider, ausdifferenziertes städtebauliches Konzept, Arbeitshaus, Gemeinschaftshaus, Food-Coop, Festplatz, autofreier Siedlungsbereich, Spielplatz, 1.250 Euro/m² Solararchitektur, Bezug: 1993
MIKA steht für „MieterInnen Initiative Karlsruhe“, Kasernenumnutzung mit viel Eigenleistung. 86 WE, Fertigstellung: 1999
190 WE. Konversionsgelände, Baugruppen, Würfelhäuser der Planungsgruppe Evaplan, Niedrigenergiehausstandard, Fernwärme, Regenwasserversickerung, Dachbegrünung, in Einzelfällen Regenwassernutzung, Schonung der vorhandenen Vegetation. Fertigstellung: 2004
Der Entwurf wurde für ein unbebautes Grundstück als Studienarbeit an der Universität Karlsruhe in Zusammenarbeit mit dem Verein ASKA e.V. geplant, aber nicht realisiert. Konzept: 140 WE, Fotovoltaik und Biomasse-BHKW, Gewerbe und Bürobetriebe, Gemeinschaftseinrichtungen, Gastronomie, Carsharing-Tower, Schilfkläranlage, Brettstapelholz-Bauweise, Hanf-, Flachs-, oder Zellulosedämmung, soziales Siedlungskonzept, integriertes Wohnen. Fertigstellung: nicht realisiert
Taglöhnerhof, architektur: elliger + meissner
Ökologische Siedlung, Architekt: Karl-Heinz Mayer. 101 WE, Fertigstellung: 1996-2000
13 WE, bundesweit erste Hanfhaus-Siedlung, Zimmerei Hock-Heil. Fertigstellung: 2001
Sechs Stadtvillen mit 82 Wohnungen und einer Gewerbeeinheit, die auch als Homeoffice genutzt werden kann. Gesamtfläche von 52.000 m². Regenwasserkonzept, Dachbegrünungen, BHKW-Anschluss, KfW 70-Standard, wohngesunde Baustoffe. Fertigstellung: 2019
Holzhäuser: U. Weber (Tuttlingen) 5 Reihenhäuser. Fertigstellung: 1993
ArchiNova, Bönnigheim 9 WE, Fertigstellung: 1993
Passivhaus-Siedlung im Baugebiet „Hugenberg 2“. Holzhäuser aus wohngesunden Baustoffen, Photovoltaikmodule, zentrale Holz-Pelletanlage. Architektur: Büro Mahler (Engen) und ‚architektur-werkstatt‘ (Singen). Es entstanden bisher 8 Wohnungen in 6 Wohnhäusern. Ein Grundstück für ein Doppel- oder EFH steht noch zur Verfügung. (Stand: 8.2016)
Die Hochschule Konstanz entwarf ein städtebauliches Gebäudemodell mit beispielhaften Gebäuden wie Büros, Fertigung und Lager. Damit wurden die aus der Energieversorgung resultierenden Lebenszykluskosten und Emissionen berechnet. Für Wärme, Kälte, Luft, Licht und Strom wurde die Energieversorgung optimiert und der Energiebedarf minimiert. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können die Unternehmen auch für ihre Neubauten nutzen. In der Studie wurde ein Wasserstoffspeicher als optionales Szenario modelliert.
Architektur: Schaudt. 102 Studierendenzimmer und Gemeinschaftsräume in 17 Doppelhäusern (ca. 42 WE). Holzbau: Pfosten-Riegel-Konstruktion. Bauherr: Studentenwerk Konstanz. Fertigstellung: 1992
Architekturbüro Wamsler, Baugruppe Tannenhof Süd GbR, Passivhäuser mit zentraler Pelletsheizung und Gemeinschaftsraum. 8 Bauherren, 1.184 m2, Fertigstellung: 2002-2003
Architektur: Schaudt Architekten. Bauherr: Wobak Konstanz. Skelettkonstruktion. Fertigstellung: 1993. Auszeichnung: Deutscher Bauherrenpreis 1995
18 WE. Rolf Disch/G. Kamps, „sozialer Wohnungsbau“, Fertigstellung: 1985
„Wohnbebauung Lindenmatte/ Tränkematte“, 15 WE. Freiburgs erste Baugruppe. Bezug: 1986. Grundstück in Erbpacht. Architekt: Rainer Probst.
Das Haus dreht sich der Sonne nach und produziert mehr Solarenergie als es im Jahresmittel verbraucht. Das Haus des Architekten Rolf Disch, ein Pionier der Solararchitektur, ist vermutlich eines der ersten und bekanntesten Plusenergiehäuser weltweit. Das Heliotrop ist eines der wenigen Wohnhäuser in Europa das über eine gebäudeintegrierte zweiachsig nachgeführte PV-Anlage verfügt. Fertigstellung: 1994
59 WE. Architektur: Rolf Disch; Plusenergiehäuser mit 81 bis 210 m2 und variabler Grundrissgestaltung; Kostenersparnis beim Bau durch Vormontage haustechnischer Systeme und der Holzelemente; Ausrichtung nach Süden; Hauptfassaden-Verglasung Gesamt-k-Wert o,5; BHKW zur Energieversorgung; Expo 2000-Projekt. Fertigstellung: 2006
Erweiterte Bürgerbeteiligung durch das Forum Vauban, autofreies Wohnen, ÖPNV, CarSharing, Nutzungsmischung, Solargarage, Nahwärme mit BHKWs, naturnahe Freiraumgestaltung, baubiologische und ökologische Materialien. 40% der Haushalte Wohnen ohne eigenes Auto. Die Stellplatzzahl für das gesamte Quartier liegt bei 0,42 PkW/WE. Weitgehende Fertigstellung: 2012
285 Erwachsene, Kinder und Jugendliche in 45 Wohnungen die vorwiegend in WGs aufgeteilt sind. Mit viel Eigenleistung umgenutzte ehemalige Kasernengebäude, nach dem Vorbild der Cherysee- Kaserne in Konstanz; Schaffung von preiswertem Wohnraum; Biodiesel-BHKW-Nahwärmeversorgung, Lehminnenputze, Zellulosedämmung etc., teilweise sehr große Wohngemeinschaften; Food- Coop, Erstbezug nach Sanierung mit ökologischen Baustoffen: 1993
Passivhäuser in Holzbauweise.
Nullabwasserhaus, Passivhausstandard, 20 WEs, Energiesparkonzept, Biogas-BHKW, Solarstromanlage, alternatives Sanitärkonzept, Fertigstellung: 1999
37 WE, Neubau auf ehemaligem Kasernengelände, kompakte Bauweise, Solarenergieanlagen, Niedrigenergiestandard, Blockheizkraftwerk, Fertigstellung: 1999
Architekt: Rolf Disch, Modellprojekt mit Transparenter Wärmedämmung, Altbauinstandsetzung
Architektur: Möhrle (Freiburg), entstanden im Rahmen der Landesgartenschau; heute als BUND-Zentrum für Kinder- und Jugendarbeit (Umweltbildung) genutzt. Naturgarten, Solaranlagen, Regenwassernutzung, Erdhügel-Holzbauweise „Hogan“ (Indianer); ökologische Inneneinrichtung (Vollholzmöbel, ressourcensparende Haushaltsgeräte, …), Fertigstellung: 1986
Neubau des europaweit ersten CO2-neutralen Verwaltungs- und Produktionsgebäudes für Solarmodule der Firma Solar-Fabrik AG. Die Firma SolarFabrik ging 2015 insolvent. Unter der Marke „Solar-Fabrik“ werden bis heute Solarmodule angeboten. Die Firma hat ihren Sitz in Wiesen (Bayern). Heute ist der „M10 SolarCampus“ im Gebäude. Fertigstellung: 1999
Entsteht auf 110 Hektar für 6.900 Wohnungen eines der größten Neubaugebiete Deutschlands. Es soll Wohn- und Lebensraum für 15.000 Bewohner geschaffen werden. Sechs neue Quartiere sollen im Freiburgs Westen entlang des Dietenbachs als klimaneutraler und bunter Stadtteil mit kurzen Wegen, Freiflächen, Schulen, Sportangeboten, Kitas und Einkaufsmöglichkeiten entwickelt werden. Die ersten Wohnungen sollen etwa 2025/2026 bezogen werden können. Fertigstellung: ~2035
Ökologische Stadtteilentwicklung für 10.000 Menschen. Fertigstellung: 2010
„Blaues Haus“ Architekturwerkstatt Amman, Burdenski, Harter (Freiburg). Erste Baugruppe im Stadtteil Rieselfeld, 89 weitere Baugruppen folgten. Fertigstellung: 1996
67 Wohnungen, 3 Gewerbeeinheiten. Weitgehende Berücksichtigung von Genderaspekten, barrierefreies Bauen, gemeinschaftliche Nutzung verschiedener Räume, großzügige Laubengänge. Durchmischung: im 1. BA vorwiegend allein erziehende Mütter, im 2. BA junge Familien und im 3. BA durchmischte Bewohnerstruktur. Erstellung: 1996 – 2001
24 WE, Brettstapel-Beton-Verbundsystem-Pilotprojekt; Ing. Julius Natterer (Lausanne), Joachim Eble Architektur (Tübingen), Sozialer Wohnungsbau, Fertigstellung: 1999
Solargarten, 8 WE. Rolf Disch (Freiburg), Baujahr: 1993-1994
Modellprojekt des Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (FhG ISE); der komplette Energieverbrauch des Einfamilienhaushaltes wird über die Sonnenstrahlung, die auf das Gebäude trifft gedeckt. Besonderheit ist ein Solar- Wasserstoffgasherd und eine Brennstoffzelle, sowie einige weitere Neuentwicklungen. Fertigstellung: 1992
Aktive und Passive Nutzung der Sonnenenergie, Verwendung von Recyclingbaustoffen. Bauherr und Architekt: Thomas Spiegelhalter, Fertigstellung 1993
20 WE, Architektur: Rolf Disch. Flexible, „organische“ Grundrisse, Sozialkonzept, familienfreundliche Wohnhoftypologien, kostengünstig, Fertigstellung: 1980
Öko-Reihenhäuser, Architekturbüro Horbach, (Freiburg), Dachbegrünung als Lärmschutz, Arbeiten und Wohnen, gute Anbindung an Bahn. 8 WE
Das Lauffenmühle-Areal wird als Leuchtturmprojekt des Südens zum Reallabor für klimaneutrale Gewerbegebiete in Holzbauweise für ganz Deutschland. Geplante Fertigstellung: 2028
570 Wohnungen, 40.000 qm Wohnfläche, 4,2 Millionen Euro für Solartechnik = 5.500 Euro Mehrinvestitionen pro Wohnung = 83 Euro/qm Wohnfläche, Forschungsprojekt des ITW, Stuttgart, Solarer Deckungsanteil liegt von 50 % (Heizung und Warmwasser), 4.056 qm Solar-Kollektoren, 12.000 Kubikmeter Speicher (33 m Durchmesser, 20 m hoch)
Baubiologische Reihenhaussiedlung, 29 WE, Fertigstellung: 1993, Architektur: Joachim Eble, Bauherr: Siedlungswerk Gemeinnützige Gesellschaft für Wohnungs- und Städtebau, Stuttgart. Solarunterstützte Nahwärmeversorgung und erste Sammelkollektoranlage (115 m² als baden-württembergisches Pilotprojekt) erzeugen 50 % Warmwasser mit 5 m³ Kurzzeitwärmespeicher. Preisreduktion um 50% gegenüber Einzelanlagen auf jedem Haus.
Architektur: Lichtblick-COOP Arnold Dransfeld, 6 Einzelhäuser, Wärmedämmung aus Kali-Wasserglasgedrängten Holzspähnen, Holzschnitzel-Einzelöfen, Sonnenkollektoren, vorgefertigte Holztafelbauweise, 950 Euro/qm Wohnfläche (inkl. Grundstück) Bezug: 1995
Architektur: Imre Makovetch (Ungarn), Naturkostladen, Vollwertrestaurant und Hotel, Fertigstellung: 1992
Passivhaus-Siedlung mit verschiedenen Bauträgern und Architekturbüos, u.a. Joachim Eble, LEG, Siedlungswerk Stuttgart, 110 WE, Reihen- und Doppel-Passivhaustypen mit Primärenergiekennwerten zwischen 60 und 110 kWh (pro qm und Jahr). Fertigstellung: 2000
63 WE Generationen verbindendes Wohnen in der Stadt mit hohen ökologischen Standards. 2004 zogen die ersten Bewohner ein. Ende 2009 leben bereits knapp über 100 Menschen vom Baby bis zum Greis in dem Projekt. Die Häusergruppe liegt am wald- und wiesenreichen Stadtrand Heidenheims in direkter Nachbarschaft zu einem Demeter-Bauernhof.
Auf der Fläche der ehemaligen Luitpoldkaserne und angrenzenden Gebieten sollen insgesamt rund 900 Wohnungen und Räume für 770 Arbeitsplätze in einem neuen nutzungsgemischten Stadtquartier entstehen. Nach einem Beschluss am 20.5.2020 im Planungsausschuss der Stadt Münchner sollen 370 Wohneinheiten im „Kreativfeld“, einem Teil des Kreativquartiers, in Holzbauweise errichtet werden. Das urbane Stadtquartier zwischen Dachauer-, Loth-, Schwere-Reiter-, Heß- und Infanteriestraße wird Wohnen und Arbeiten mit Kunst, Kultur und Wissen verknüpfen. Es sollen zwölf Bauquartiere sowie ein Mischgebiet entstehen. Die Ausschreibungen für Baugenossenschaften und Bauträger sollen auf dem „Kreativfeld“ demnächst beginnen (Stand: 4. Juni 2020). Fertigstellung (1.BA Kreativfeld): ~2024
Zu 45% solar versorgte Wohnsiedlung bestehend aus 4 großen Wohnblocks sowie acht kleineren Stadthäusern mit zusammen 319 Wohnungen (30.400 m2 Geschossfläche). Die Wohngebäude wurden von fünf Bauträgergesellschaften errichtet und vermarktet. Das Solare Nahwärme-Quartier war der dritte von vier Bauabschnitten des Münchner Neubaugebiets „Ackermannbogen“ (Gesamtgröße: 2.200 Wohnungen, 500 Arbeitsplätzen und 9,2 ha neuem Grünflächen). Fertigstellung: 2006
2 Doppelhäuser und 1 Dreispänner
Auf 350 ha mit Wohnraum für 20.000 und Gewerberäume für 7.500 Menschen. Ziel ist eine nachhaltige Stadtentwicklung, die den ökonomischen, ökologischen und sozialen Anforderungen gleichermaßen gerecht wird. Ab Anfang 2018 sollen die ersten Bewohnerinnen und Bewohner in ihre neuen Wohnungen ziehen können. Der neue Stadtteil entsteht in mehreren Bauabschnitten. Die Wohnungen sind dabei zu 50 Prozent frei finanziert, zu 30 Prozent sozial gefördert und werden zu 20 Prozent nach dem „München Modell“ vergeben.
Neubaugebiet auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Riem auf einem Planungsgebiet von 556 ha. Es sind 6.500 Wohnungen für 15.000 Einwohner überwiegend im Geschosswohnungsbau und Arbeitsplätze für 13.000 Beschäftigte geplant. 2014 waren es mehr als 12.000 Einwohner. Den Stadtteil nachhaltig zu entwickeln, war ein zentrales Thema der Messestadt Riem. Es fanden mehrere Evaluierungen der Messestadt Riem statt. Fertigstellung: 2018
28 Wohnungen, darunter 6 Maisonetten, in 2 Häusern, Niedrigenergiebauweise. Fertigstellung 2001
49 Wohnungen, Gemeinschaftsräume sowie eine Gewerbeeinheit, Ultraniedrig-Energiehaus mit Passivhaus-Standard, kontrollierte Wohnraumlüftung, barrierefreie Planung
Die größte zusammenhängende Holzbausiedlung Deutschlands mit 566 Wohnungen in Holz oder Holzhybridbauweise ist im Stadtteil Oberföhring entstanden. Unterschiedliche Gebäudetypen bis hin zu 7-geschossigen Häusern wurden in Holzbauweise errichtet. Das ca. 30 Hektar große Gelände der ehemaligen Prinz Eugen Kaserne liegt im Stadtbezirk 13 – Bogenhausen. Die Wohnungen wurden von Baugemeinschaften, Genossenschaften, städtischen und freien Bauträgern realisiert, wodurch ein breit gefächertes Angebot für unterschiedlichste Wohnbedürfnisse angeboten werden kann: zur Miete und im Eigentum, in verschiedenen Gebäudetypen, für alle Haushaltsgrößen und Einkommensgruppen und alternative Wohnformen. Fertigstellung: 2020
Die Baugemeinschaft Team3 hatte sich um ein Grundstück am Prinz-Eugen-Park am 22. Juli beworben. Mit 100 von 100 Punkten hat sie den Zuschlag für WA14 Ost bekommen, dabei wurde auch eine umweltfreundliche Mobilität bewertet. Die Bewohner sollen vielfältige Möglichkeiten für ihre Wege und Transporte vorfinden. Finanziert wird das mit Ersparnissen durch weniger Tiefgaragenplätze. Bewerber, ohne eigenes Auto oder die ihr Auto abschaffen wollen, sind willkommen.
Projekt des bayerischen Modellvorhabens „Wohnen in Holzbauweise“, zweigeschossige Anlage mit 27 Wohnungen. Kompakte Bauweise, die – trotz relativ dichter Anordnung der Baukörper zueinander, gut nutzbare private Gartenflächen für die Bewohner ermöglicht. Fertigstellung: 1997(?)
96 WE, „Wohnmodelle Bayern“, Niedrigenergiestandard, gemeinsame Heizzentrale, Dachentwässerung über ein Rigolensystem. Fertigstellung: 2003
Das Gebäude „H8“ ist das erste achtgeschossige Holz-Hochhaus in Deutschland. Es entstand 2011 in der oberbayerischen Stadt Bad Aibling. Zusammen mit dem Gebäude E3 in Berlin zählt es derzeit zu den höchsten Holzgebäuden Deutschlands. 9 WEs und Büros. Nutzbare Fläche: 803 m2, Architekt: Architekturbüro Schankula. Bauherr: B&O Wohnungswirtschaft, das Gebäude steht in einem Nullenergiequartier, Fertigstellung: 2011
Eine Siedlung mit 62 Wohnungen, 2 Läden, 2 Büros und einer Tiefgarage mit 54 Stellplätzen, im Konzept einer Gartenstadt. Fertigstellung: 1994/95
132 WE + 2 Gemeinschaftshäuser als vorgefertigter 3-geschossiger Holzrahmenbau. 795 €/m2 ( 1.590,70 DM/qm WF; 159.714,29 DM/WE). Entstanden im Rahmen der „Siedlungsmodelle Bayern“. Es ist die erste „richtige“ Holzbausiedlung mit über 100 Wohneinheiten zumindest in Europa. Architektur: Projektgemeinschaft Sampo Widmann mit Prof. Hermann Schröder. Bauträger: Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft Ingolstadt. Fertigstellung: 1994
Auf über 91.000 m2 entstehen ca. 250 Wohneinheiten und Gewerbeflächen. Realisiert wurden Eigentumswohnungen, Doppel- und Reihenhäuser, sowie Einfamilienhäuser. Etwas mehr als 50 Wohneinheiten und die Kita wurden in Holzbauweise errichtet. Es bestand auch die Möglichkeit, Grundstücke zu erwerben und selbst zu bebauen. Fertigstellung: 2017
In der Gemeinde Moosach hat die Genossenschaft Regenerative Energie Ebersberg eG und die Firma NATURSTROM AG ein Solares Nahwärmenetz mit einem Kollektorfeld von 1067 qm und einem Pufferspeicher von 100 Kubikmeter realisiert. Wenn die Sonne nicht ausreicht unterstützt eine Biomassekessel die Energieeinspeisung. Diese wird mit Hackschnitzeln aus der Region von maximal 40 Kilometern beschickt. Fertigstellung: 2018
Seit 500 Jahren zahlen die Bewohner der Augsburger Fuggerei so viel Kaltmiete wie ihre Vormieter: 88 Cent, was einem Gulden entspricht. Dazu kommen etwa 85 Euro pro Monat für Nebenkosten wie Strom, Wasser und Heizung. Die Fuggerei gilt als älteste Sozialsiedlung der Welt. Fertigstellung: 1521
Sanierung eines sechsgeschossigen Mietwohnungsbaus aus den 1960er Jahren mit vorgefertigten Holzrahmenelementen (TES-Energy-Facade). Sanierung im bewohnten Zustand. 60 Wohnungen, Nutzfläche 6.300 m², Architekt: lattkearchitekten (Augsburg), Baujahr: 2012
64 WE, bundesweites Modellprojekt des Programms Experimenteller Wohnungs- und Städtebau des Bundes und Landes Bayern, Architektur: Gruppe 4+. Partizipation: Wohnbund. Gemeinschaftsbereich, Gästewohnung, Studentenappartements, Tagespflege, betreuter Wohngemeinschaft mit dem Ziel der Einbindung alter und behinderter Menschen und der Einbidung und Aufwertug des gesamten Stadtquartiers. Mehrere Auszeichnungen, u.a. Deutscher Städtebaupreis. Fertigstellung: 1994
1995 wurde der Nürnberger Schlachthof geschlossen. Auf dem 8,7 Hektar großen, altstadtnahen Areal sollte ein neues Stadtquartier mit 900 Wohnungen, Büros, Gemeinbedarfseinrichtungen und einem Stadtteilpark errichtet werden kann. Drei Baudenkmäler sollten zu Kindergarten, Stadtteil- und Kinderkulturzentrum umgebaut werden. Im Laufe der Planungen wurde die Baudichte deutlich verringert. Fertigstellung: 2005(?)
Planung: Joachim Eble Architektur. Bauträger: Karlsruher Lebensversicherung AG. Außergewöhnliche Farbgestaltung. „Stadtoase“ in einem intensiv städtisch genutzten und versiegelten Stadtbezirk. Naturklimaanlage mit Wasserkonzept (Ramboll Studio Dreiseitl). Büros und Gewerbe in den unteren Geschossen. Ein Geschosswohnbau und Maisonettenwohungen im DG mit zusammen 61 WE. Teilweise in Brettstapelbauweise, hoher baubiologischer Standard. Fertigstellung: 1997
Auf einem ehemaligen Militärareal der US-Armee entsteht auf 136 ha ein zentrumsnaher Stadtteil für ca. 5.000 BewohnerInnen. Neben Flächen für Gewerbe und Wohnen wurde die Universität Nürnberg-Erlangen auf diesem Gelände erweitert. Ein Stadtteilpark verknüpft mit einem Naturschutzgebiet komplettiert die Nutzungsmischung aus Wohnen, Arbeiten, Lernen und Freizeit. Fertigstellung: 2014
1. Bauabschnitt ist realisiert. Weitere Interessenten werden gesucht. Ökologische Maßnahmen wie Nahwärmeversorgung ohne fossile Energien, eigene Stromversorgung, Einfamilienhäuser mit einsichtsgeschützten Innengärten, Wohnen Alt und Jung.
Mehrfamilienhaus 27 WE, autofreie Siedlung, Bezug 1988
106 Betten in 39 Ein-, Zwei- und Vierbett-Zimmern, außerdem 10 Gemeinschaftsräume; Rollstuhlgerecht. Solararchitektur mit TWD-Wärmedämmung von Thomas Herzog. Fertigstellung: 1991
49, WE, Bezug 1988, Planung: Architekt Theodor Henzler
Verdichtete, autofreie Holzbausiedlung, 28 Doppel- und Dreierhäuser unterschiedlicher Größe, Fertigstellung: 2000
9 WE, Planung unter Berücksichtigung der Ziele der Agenda 21. Raab Baugesellschaft mbH & Co KG
21 realisierte WE, 20 weitere unbebaute Grundstücke stehen noch zum Verkauf frei, Ökobaupreis 1997
Nicht realisert. Architektur: Sabine Rothfuß. Planung incl. B-Plan fertig. Baubeginn wurde jedoch auf 2003 verschoben. Im ländlichen Raum lässt sich eine flächensparende Erschließung aufgrund sehr niedriger Grundstückskosten nur schwierig realisieren.
CO2-neutrales Konversionsgelände für 4.500 Einwohner (ca. 1.800 Wohneinheiten) auf 95 ha, ca. 5,7 ha für gewerbliche Nutzungen. Sieben Einzelquartiere. 2018 wird die Landesgartenschau auf dem Gelände stattfinden. Die Entwicklungsmaßnahme soll bis 2024 abgeschlossen sein.
Architektur: Valier (Bamberg), 22 WE
Gründerinnenzentrum, EnergieSystemTechnik; Bauzeit: 1994/95, Planung: Architekturbüro Inken Baller, Größe: NF Bestand – 5.724 qm, NF Neubau – 1.329 qm
Familien-, Bildungs- und Gesundheitszentrum. Nutzfläche: 3.295 m² (mit Keller), Wohnfläche: 2.350 m². 7 WEs, weitere Nutzungen: Studentisches Wohnen, Therapie- und Arztpraxen, Mal-Atelier, Büroflächen, Familienzentrum, Restaurant, zwei Eventflächen und KiTa. Baukosten: 6,5 Mio. Euro, Architektur: Kaden Klingbeil Architekten. Bauherr: Stiftung für christliche Bildung, Werte und Lebensweise. Baujahr: 2013
8 WE, Wohnfläche: 987 m², erster 7-geschossiger Holzbau Deutschlands, Architektur: Kaden Klingbeil Architekten, Bauherren: e3 Bau GbR, Baujahr: 2008
26 WEs, Baumhäuser des Architekten Frei Otto (Stuttgart); entstanden im Rahmen der IBA 1987. Die Idee des individuellen, gestapelten Einfamilienhauses wird hier in vielfältiger Architektur umgesetzt. Fertigstellung: 1991
Internationale Bau-Ausstellung Berlin „Block 103“. Sanierung: 1991
„Internationale Bau-Ausstellung“, 106 WEs, Fertigstellung 1987 / Optimierung und Umgestaltung 2006, Grauwasserrecyclinganlage für 250 Mieter, die 3 Millionen Liter Frischwasser jährlich einspart.
60 WE, Solar-Luftwandkollektor, Größe: 60 WE, Fertigstellung: 1993
Genossenschaft für selbstverwaltetes, soziales und ökologisches Wohnen eG. Im Modellprojekt Möckernkiez entstanden in 14 Wohngebäuden 471 Wohneinheiten. Sie wurden im Passivhausstandard sowie nach bauökologischen Kriterien gebaut. 0,21 PkW-Stellplätze / WE. Grundstücksgröße: 30.000 m². Es ist durchgehend barrierefrei und auf der Kiezebene frei von Autoverkehr gestaltet. Der Möckernkiez liegt direkt unmittelbar an den südostlichen Eingängen des Parks am Gleisdreieck. Fertigstellung: 2018
Ehemalige Hippie-Kommune, heute international anerkanntes Kulturzentrum und großer Arbeitgeber im Stadtteil. 18.566 qm, selbstverwaltetes Kulturprojekt, existiert seit 1979
Mehrfamilienhäuser. Aufstockung und Nachverdichtung. Baufrösche Kassel/Berlin. 148 WE Bestand, 84 WE Aufstockung und 61 WE Kopf- und Anbauten. Umbau: 1995 bis 1998. Sozialverträgliche Sanierung, ca. 1.420 €/m² Nutzfläche; Berliner Umweltpreis 2001
Atrium-Living courts les Palétuviers, 21 WE, Arch. Fritz Matzinger, Projektadresse: Ibisweg 19. Von ursprünglich 600 Interessenten wurden für eine Wohnungsbaugenossenschaft für 21 Personen zwei Atriumhäuser gebaut. Bauzeit: 1990 bis 1992
Die Hufeisensiedlung ist Teil der Großsiedlung Britz mit insgesamt 1963 Wohnungen für rund 5000 Bewohner entstand als eine der ersten Siedlungen im sozialen Wohnungsbau in Berlin. Die Architektur der stark durchgrünten Siedlung erwies sich als richtungsweisend. Die an den Planungen beteiligten Architekten waren Bruno Taut, der Stadtbaurat Martin Wagner sowie der Gartenarchitekt Leberecht Migge. Als Gesamtensemble steht die Siedlung seit 1986 unter Denkmalschutz. Seit 2008 gehört sie zum Unesco-Welterbe und seit 2010 wurde sie zudem als Gartendenkmal eingetragen. Fertigstellung: 1933
Auf einem 2,6 Hektar großen Grundstück an der Straße am Flugplatz errichtet die HOWOGE 314 Wohnungen, eine Großtagespflege für Kinder sowie eine Quartiersgarage. 156 Wohnungen werden gemäß der Kooperationsvereinbarung mit dem Land Berlin als geförderter Wohnraum vermietet, die übrigen Einheiten kosten im Schnitt unter 10 Euro pro Quadratmeter. Immerhin 50 Prozent der Wohnungen fallen nach Fertigstellung unter die Belegungsbindung, kosten 6,50 Euro je Quadratmeter kalt und werden an Interessenten mit Wohnberechtigungsschein abgegeben. Geplante Fertigstellung (Stand 12/2020): Frühjahr 2021
20 Häuser mit 22 Wohneinheiten (KfW 40-60) für 70 kleine und große Menschen, ökologisches Wohnprojekt. Stellplatzzahl: 0,3 PkWs/WE, 100 m² Sonnenkollektoren (50 kW), 23 kW Fotovoltaikanlage, 99 kW-Holzpelletanlage (mit Abgaswärmetauscher, nachgeschaltetem Rauchgaswäscher und Kondensatwärmetauscher), 600 m³-Grauwasseranlage, Fertigstellung: 2007
Bruno Tauts „Tuschkastensiedlung“. 128 Wohnungen in 48 Etagenwohnungen in sechs Mietshäusern und 80 Einfamilienhäuser in Reihe oder als Doppelhaushälften mit 1 bis 5 Zimmer; Bruttogeschossfläche: 14.051 m². Instandsetzung / Sanierung / Erweiterung: 1992 bis 2002; seit 2001 Erweiterung und seit 2011 Neubau von Mehrfamilien- und Reihenhäusern. Erstellung: 1913 bis 1916
(nicht realisiert). 33 Architekturbüros u. a. aus Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz haben den Entwurf der WerkBundStadt Berlin vorgestellt. Es sollten 1.100 neue Wohnungen in 38 Gebäuden auf 2,8 Hektar Grundstücksfläche entstehen. Eine Kritik darüber in der deutschen bauzeitung (db) erinnert an das historische Erbe in dem das Projekt steht: „Da ist es löblich, dass sich der Deutsche Werkbund mit einem Beitrag zu Wort meldet. Schließlich stehen gerade die Werkbundsiedlungen von Stuttgart über Breslau, Prag, Wien bis Zürich für die experimentierfreudigen Wohnwelten der Moderne.
Die Anlage wurde nach der Wende wieder von der GeWoSüd übernommen, grundlegend saniert und durch Dachgeschossaufstockung um 87 Wohnungen erweitert. Geplant wurden diese vom Berliner Architekten Carlos Zwick. Insgesamt besteht die Siedlung aus 457 Wohnungen. Fertigstellung der Aufstockung: 1996
„Karower Damm“ Zero Emission-Siedlung, Planung: Joachim Eble Architektur (nicht realsiert)
Auf einem 23.000 qm großen Grundstück in Pankow-Französisch Buchholz wird eine Siedlung mit 84 Wohneinheiten mit zusammen ca. 12.000 m² Wohnfläche plus Gemeinschaftshaus entstehen. Es werden vorwiegend nachwachsende und wohngesunde Baustoffe wie Holz und Zellulose mit positiver CO2-Bilanz eingesetzt. Im Zentrum der Siedlung befindet sich eine Streuobstwiese mit Gemeinschaftshaus. Die Wärme- und Stromerzeugung in der Siedlung ist fossilfrei. Baubeginn/Fertigstellung (geplant): 2022/2024
Arbeitsgemeinschaft Winfried Brenne Architekten / Joachim Eble Architektur, 226 WE, größte dachintegrierte Solarstromanlage auf Wohngebäuden in Europa; Forschungsstudie zu den Kosten ökologischer Baustoffe (Vergleich mit Berliner Referenzhaus). Bezug: 1999
Mehrfamilienhaus in drei Baukörpern mit 98 teilweise Cluster-/ Wohnungen und 4 Gewerbeeinheiten, insgesamt 6.600 Quadratmeter nutzbarem Raum. Fertigstellung: 2018
In direkter Nachbarschaft zum durch die Fachpresse bekannten „Schumacher Quartier“ ensteht auf einer Fläche von 202 ha ein Innovationspark für urbane Technologien: Berlin TXL – The Urban Tech Republic. Die grünen Zukunftstechnologien, die in der Urban Tech Republic entwickelt und produziert werden, sollen u.a. auch direkt bei der Entwicklung des neuen Schumacher Holzbau-Quartiers zur Anwendung kommen. Neben den geplanten 5000 Wohnungen für mehr als 10.000 Menschen sollen auch alle weiteren Einrichtungen wie Schulen, Kitas, Sportanlagen, Einkaufsmöglichkeiten so weit es geht in Holzbauweise entstehen. Insgesamt umfasst das Gesamtgebiet Berlin TXL (Wohnquartiere, Innovationspark und großzügiger Grünflächen) eine Fläche von 500 ha.
Es soll ein klimaneutrales Stadtquartier in Holzbauweise mit mehr als 5000 Wohnungen entstehen. Damit wird es das größte Holzbauquartier weltweit. Neben den Wohnungen sind außerdem mehrere Schulen, Kitas, Sportanlagen, Einkaufsmöglichkeiten und viel Grün auf dem Baugebiet mit 46 ha geplant. Eine starke Durchgrünung sorgt für eine klimaangepasste und wassersensible Stadtentwicklung und wirkt auch über das Quartier hinaus. Start Hochbau: voraussichtlich 2026. Geplante Fertigstellung: Mitte der 2030er Jahre
665 WE als Neubausiedlung mit Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen. Weiterhin Einfamilienhäuser, Läden, Arztpraxen und eine Kindertagesstätte. Mischung von Miet- und Eigentumswohnungen.
Autofreies Stadtviertel an der Panke. Städtebaulicher Masterplan. Nicht realisiert!
„Sozialer Geschosswohnungsbau“: 171 WEs, Regenwasserkonzept, Niedrigenergiebauweise (1982!), Niedertemperaturheizungen über Rücklauf des Fernwärmenetzes, Fertigstellung: 1992
19 Reihenhäuser am Rande des BUGA-Geländes, Fertigstellung: 2001. Ökologisches Brettstapel-Massiv-Holzhaus, Ökobilanz-Studie. Architekturbüro Brenne-Eble, Berlin. Bauherr: GSW, Berlin
Grundstück: 17.000 m², drei Häuser im 1. Bauabschnitt als zweigeschossige Mietshäuser und je 500 m² Wohnfläche mit je acht oder neun Wohnungen. Zusammen 25 WEs. Fertigstellung: 2019
Lehmbausiedlung, 13 WE. Fertigstellung: 1998
Konzept einer ökologischen Modell- und Zukunftsstadt für das 21. Jahrhundert. Seit 2017 entwickelt ein Team von Pionieren des ökologischen Städtebaus um Prof. Dr. Ekhart Hahn eine neu zu errichtende Campus-Eco-City am Standort Wünsdorf bei Zossen (ca. 40 km von Berlin). Die ehemalige „verbotene“ Stadt Wünsdorf mit einer Fläche von insgesamt 600 ha bietet ideale Bedingungen für die Realisierung dieser Vision, die auf ca. 100 ha realisiert werden soll. Fertigstellung: ~2030
Domespace-Seminarhaus und Ökozentrum, eigenständige Regionalentwicklung, Förderung ökologischer Unternehmensgründungen, Sanfter Tourismus, Umstellung einer ehemaligen LPG auf ökologischen Landbau.
Gegründet wurde die Edensiedlung 1893 als „Vegetarische Obstbaukolonie Eden e.G.m.b.H.“. Die 18 Gründungsmitglieder erstrebten „eine genossenschaftliche Siedlung auf bodenreformerischer Grundlage, ausschließlich für Vegetarier“. 1901 wurde die Satzung geändert und es kann seither jeder, der sich „einer gesunden Lebensweise befleißigt“, Mitglied der Genossenschaft werden. Die Gartenstadtsiedlung Eden entwickelte einen vielschichtigen Gartenbau. Es gibt bis heute eine Richtlinie „Ökologischer Gartenbau“ und Vorgaben zum „Ökologisches Bauen und Siedeln“. Fertigstellung: 1914
8 Wohnparteien in Ökosiedlung als Mittelweg zwischen Stadtrand-Reihenhaussiedlung und Landkommune auf 57 ha Land.
Architektur: Joachim Reinig (Hamburg), 23 WE, keine Parkplätze, Gemeinschaftsräume, flexible Grundrisse, barrierefreies Erschließungskonzept, rollstuhlgerechte Wohnungen im EG, Fertigstellung: 1995
Ein Wohn- und Wirtschaftsprojekt für Frauen. Frauen aus unterschiedlichen Generationen und Lebenssituationen wohnen und wirtschaften unter einem Dach, um ihre Alltagsqualität zu steigern. Realisierung unter Feng-Shui- und Geomantieaspekten. Expo 2000-Projekt. Fertigstellung: 2001
Mit der Entwicklung des 15 Hektar großen ehemaligen Werksgeländes der Firma Kelloggs an der Südseite des Europahafens soll in Bremen in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt und direkt an der Weser ein neues gemischtes Stadtquartier entstehen. Neben verschiedenen Wohnangeboten, finden sich dort Büro- und Gewerbeflächen, Schulen und Kitas, Freizeitangebote sowie öffentliche Plätze. Moderne ökologische Mobilitäts- und Energiekonzepte und anspruchsvolle Architektur bestimmen das Bild des Quartiers. Geplanter Baubeginn: 2021, geplante Fertigstellung: ~2031
Die Solarstromanlage mit 206 kWpeak war bei der Inbetriebnahme eine der größten in die Dächer der 152 Wohnhäusern integrierte PV-Anlage Europas. Fertigstellung: 1995
Geplant sind mindestens 500 Wohnungen, die rund 1.000 Bremerinnen und Bremern jeden Alters sowie aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und Kulturen ein neues Zuhause bieten. In enger Kooperation mit der Freien Hansestadt Bremen arbeitet die Bremer Heimstiftung als Eigentümerin des Geländes daher nicht nur an neuem Wohnraum. Auch soziale Einrichtungen, Vereine oder Kulturschaffende sollen das „Stiftungsdorf Ellener Hof“ künftig bereichern. Darüber hinaus setzen die Partner auf attraktive Grünflächen. Der respektvolle Umgang mit dem wertvollen Bestand an Bäumen, Buschwerk und Bewuchs auf dem Grundstück ist Grundlage und fester Bestandteil aller Planungen. Baubeginn war der 7.9.2018. Geplante Fertigstellung: 2025(?)
200 WE (nicht realisiert); Modellfotos, gut analysierte Studie zum Scheitern des Projektes. Die wichtigsten Gründe: „zu sterile Architektur; zu teuer obwohl kostengünstiges Bauen versprochen wurde; zu weit außerhalb der Stadt; das die Stadtbahn doch nicht in den neuen Stadtteil geführt wurde; insg. schlechte Baukonjunktur; großer Arbeitgeber in Bremen ging Konkurs.“ Das Hollerland-Projekt sorgte allerdings für viel Medienrummel und gilt als Vorbild für viele andere Projekte, die mittlerweile realisiert wurden, wie z.B. „Bremen-Grünenstrasse“ allerdings nicht in Stadtrandlage sondern in der Innenstadt.
Drachenbau St. Georg Wohngenossenschaft eG, in 4 Gebäuden 28 Wohneinheiten + 1 Gewerbeeinheit, ca. 66 Bewohner, Erstbezug: 1988
Altbauinstandsetzung und ökologische Alltagsgestaltung in einem der bekanntesten ehemals besetzten Häuser in Europa.
Das achtgeschossige Stadthaus in der Hamburger Hafencity wird mit 52 Wohnungen als ökologisch-sozialer Gesamtorganismus für ca. 180 Bewohner realisiert. Die konsequente ökologische Ausrichtung des Gebäudekonzepts sorgt für einen niedrigen ökologischen Fußabdruck über den gesamten Lebenszyklus: Massivholzbauweise (Brettstapel), Solarstromanlagen an Fassade und auf dem Dach, Wasser- und Biomassekreislaufsysteme mit Grauwasserrecycling und Terra-Preta-Produktion, intensive Fassadenbegrünung und das Gewächshaus zum Gemüseanbau auf dem Dach. Der Entwurf wurde im we-house Realisierungswettbewerb Baakenhafen mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Fertigstellung: 2025/2026
36 realisierte WE in Doppel- und Reihenhausbebauung, eine der älteren Öko-Siedlungen in Deutschland; weitegehnd erstellt von 1985- 96, das letzte Haus entstand 2003. Komposttoiletten, Schilfkläranlage, Baubiologische Materialien. „Interessengemeinschaft Ökologisches Bauen Allermöhe“, Planung/Bauleitung: J. Lupp Architekt; Vollbracht und Bäumer Architekten; T. Keidel, M. Uhlenhaut, Hamburg; Cordes, Rotenburg/ Wümme. Auszeichnungen Holzbaupreis Norddeutschland 1988.
Der ehemalige Flakbunker in Wilhelmsburg ist zum Symbol des Klimaschutzkonzeptes Erneuerbares Wilhelmsburg geworden. Das seit Kriegsende nahezu ungenutzte Monument wurde im Rahmen der IBA Hamburg saniert und zu einem regenerativen Kraftwerk mit Großwärmespeicher ausgebaut. Der Energiespeicher hat ein Volumen von 2.000 Kubikmeter, was 2.000.000 Litern entspricht. Er versorgt das 120 Hektar große Reiherstiegviertel mit klimafreundlicher Wärme und speist erneuerbaren Strom in das Hamburger Verteilnetz ein.
2017 das größte Holzhaus in Hamburg. Die sechs Geschosse bestehen aus 371 knapp 20 Quadratmeter große Holzmodulen die vormontiert aufeinander gestapelt werden. Die einzelnen Module wiegen mehr als neun Tonnen und sind quasi fertige Studenten-Appartements, inklusive Bad, Küchenzeile und Bett. Nur das Fundament und die Treppenhäuser sind aus Beton. Ein möbliertes Appartement kostet rund 500 Euro Miete warm pro Monat. Fertigstellung: 2017
In zwei baugleichen, fünfgeschossigen Gebäuden mit Staffelgeschoss wurden 28 Wohnungen am Kurt-Emmerich-Platz wurden auf abschüssigem Gelände als Teil des Eingangskomplexes am Inselpark errichtet. Fertigstellung: 2013
HAMBURG WATER Cycle®, auf 35 ha ehemaligem Kasernenareal der ehemaligen Lettow-Vorbeck-Kaserne entsteht ein Stadtquartier mit 835 Wohneinheiten, davon 630 im Neubau + Gewerbeflächen für rund 2000 Bewohner. Projektkosten: ca. 250 Mio. Euro. Das weitestgehendste Projekte einer Dezentralen Wasserver- und Entsorgung derzeit in Europa: Vakuumtoiletten, Biogasgewinnung und Abwassertrennung (HAMBURG WATER Cycle®). Mit dem gewonnenen Biogas wird in einem quartierseigenen Heizkraftwerk klimaneutral Wärme und Strom für den neuen Stadtteil erzeugt. Das Projekt wird also klimaneutrales Wohnen und eine nachhaltige Entwässerung ermöglichen.
Ehemalige Trabrennbahn, Wasserkonzept; Beispiel dafür, wieviel Ökologie die Stadtplanung einfordern kann; individuelle Eingänge im Geschoss-Wohnungsbau
130 WE, eines der größeren Solare Nahwärmeprojekte mit einem 4.000 m3-Wasserspeicher. Fertigstellung: 2000
Braamwisch eG, 42 WE, Bezug: 1997
170 WE, eine der großen autofreien Siedlungen in Deutschland, Stellplatzschlüssel 0,15 PkWs/WE. Fertigstellung: 1997
60 WE, Nutzfläche 2.820 m2, ca. 160 Einwohner, autofreie Siedlung mit Food-Coop, Fahrradfuhrpark, Radwerkstadt und CarSharing. Stellplatzzahl: 0,2 PkWs/WE. Planung: NeuStadtArchitekten (Hamburg). Fertigstellung: 2008
36 Reihenhäuser in Niedrigenergiebauweise, alle Dächer sind komplett begrünt, Blockheizkraftwerk. Fertigstellung: ~2002
16 Wohnungen als Demonstrationsvorhaben PVC- freies Bauen im sozialen Wohnungsbau. Fertigstellung: ~2002
An drei Standorten entstanden insgesamt vier zweigeschossige Flüchtlingswohngebäude in Holzbauweise. Die Bauzeit betrug zwölf Wochen. Größe der Häuser: 240 Quadratmeter Wohnfläche für 25 Personen. Architekten: Architekturbüro Hörnes, Ahrensburg. Fertigstellung: 2016
Grundstücksfläche: 6,4 ha; 15 Häuser mit 1 – 14 Wohnungen mit hohem ökologischem Standard (110 WE); 40% der bebauten Fläche Gewerbenutzung. Größte Wohnprojekt mit Wohnen und Arbeiten in Schleswig-Holstein. Fertigstellung: 2012
24 WE auf 7.000 qm Grundstück, Eigentümergemeinschaft, KfW 40-Standard, Holzpelletheizung und Solarthermieanlage, ökologisch unbedenkliche Baustoffe (frei von Asbest, FCKW, PCB und weitestgehend PVC). Fertigstellung: 2007
Mietersonne Kaulsdorf, das mit fast 3,4 Megawatt (MW) Leistung größte deutsche Mieterstromprojekt, errichten die Berliner Stadtwerke für die Berliner Wohnungsbaugesellschaft berlinovo in Marzahn-Hellersdorf. Von dem direkt auf ihren Dächern erzeugten Ökostrom können die Mieter von 4.300 Wohnungen profitieren.
Wiedergründung des Stadtteils Unterneustadt. Hohe Bebauungsdichte mit GFZ 2,0. Größe: 29 Gebäude mit insgesamt 87 WEs. Davon 73 öffentlich gefördert und 65 WEs mit einer Stellplatzzahl von 0,1 PkWs/WE. Fertigstellung: 2001
Zwei Gebäude mit je 4 Zimmer-WGs in Lehm- und Niederigenergiebauweise, Transparenter Wärmedämmung, hoher Eigenleistungsanteil. Fertigstellung: 1995
137 WE; verschiedene Architekten u.a. Baufrrösche, Roland Rainer, Otto Steidle. Erstellung: 1980- 82. es gab bisher nur eine Bauaustellung „documenta urbana“, die im Rahmen der „documenta 7“ 1982 entstanden war.
Der städtebauliche Entwurf mit etwa 550 Wohneinheiten auf 16 Hektar Grundstücksfläche sieht ein Mix aus freistehenden Einzelhäusern und Häusern in kompakterer Bauweise durch Doppel- und Reihenhäuser und Geschosswohnungsbau vor. In der Größe wird es eine der größten Plus-Energie-Siedlungen in Deutschland. Im Plusenergiekonzept werden Wärme, Strom und Mobilität berücksichtigt. Baubeginn: ab April 2020. Fertigstellung: ~2024
19 Häuser, ca. 29 Erwachsene und 34 Kinder. Ca. 18.000 m2 Eigentum. Zusätzlich 22.000 m2 gepachtet (Spielplätze, Streuobstwiesen, Teiche), Bauzeit: 1987-90
11 Wohnungen in 8 Wohnhäusern. Mischbauweise. Fertigstellung: 1996
Die 342 Bestandswohnungen der 19 dreigeschossigen Zeilenbauten werden energetisch saniert (Dämmung und neue Fenster) und mit 2 Geschossen aufgestockt. Insgesamt entstehen rund 680 neue, vor allem kleinere Wohnungen. 300 Wohnungen entstehen in 15 Neubauten in sogenannten Tor- und Brückenhäusern. Architektur: Stefan Forster (Frankfurt). Baubeginn war 2017. Fertigstellung der Auftockungen: Ende 2019. Fertigstellung der Neubauten (Nachverdichtungen): 2023
Bauherrengruppe Riedberg, 18 WE, Neubau von 9 Doppelhäusern
„Arche“, Architekten: Eble + Sambeth (Tübingen); Bauträger: Karlsruher Versicherungen AG, Soziokulturelles Zentrum, Initiativenhaus, Gewerbehof, Bistro-Vollwertcafe, Naturklimaanlage (begrüntes Glashaus mit Wasserspielen), Kindertagesstätte, Regenwasseraufbereitung für die Toilettenspülung, etc.; Vorläuferprojekt des Prisma-Gewerbehofes in Nürnberg. Bis Ende 2012 wurde das gesamte Gebäude über die Abwärme der taz-Druckerei (via Gaswärmepumpe Wärme) versorgt.
70.000 m² Bruttobauland unweit von Frankfurt wurden zu einem Wohnquartier entwickelt. Aus einem mehrstufigen Auswahlverfahren der Stadt Friedrichsdorf, das von der NH ProjektStadt begleitet wurde, ging als Sieger die FRANK-Gruppe hervor, die zusammen mit dem Baufrösche-Architekturbüro die Ökosiedlung entwickelten. Fertigstellung: 2021
„Arminiusstrasse“ Architektur: Baufrösche (Kassel), Reihenhäuser in Selbsthilfe mit hohem Eigenleistungsanteil; experimenteller Wohnungsbau, 1984-88; 35 WE
29 WEs, Architektur: Baufrösche (Kassel). Fertigstellung: 1993
Auf der Mathildenhöhe in Darmstadt entstand innerhalb von 16 Jahren ein einmaliges architektonisches Ensemble bestehend aus Gebäuden, gestalteten Gärten mit Skulpturen, Innenarchitektur und Design. Darmstadt entwickelte sich durch die Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe zu einem Zentrum des Jugendstils. Gegründet wurde sie vom Großherzog Ernst Ludwig und dem Verleger Alexander Koch. Ihr gehörten in der Zeit ihres Bestehens 23 Künstler an. Das Wirken dieser Mitglieder und der weiteren wichtigen Persönlichkeiten in Darmstadt 1898-1914 setzte Akzente auch für die nachfolgenden Entwicklungen in Kunst und Architektur weit über die Ereignisse auf der Mathildenhöhe hinaus. Der Jugendstil mit seiner Ornamentik und den organischen Bauformen hat bis heute Einfluss auf die Gestaltung ökologischer Siedlungen oder nachhaltiger Quartiere. Errichtung ab 1899. Fertigstellung: 1914
Waldspirale, Entwurf von Friedensreich Hundertwasser. Modellprojekt für den Einsatz von Recyclingbeton.
K6 Wohnsinn eG: Passivhaus-Wohnprojekt. Fertigstellung: 2005
Niedrigenergiehaus-Stadtteil mit zum Teil weitergehenden ökologischen Massnahmen; verschiedene Architekten u.a. Thomas Herzog. Fertigstellung: 1991
9 WE, Ökumenische Wohnhilfe Darmstadt, Planung: pfeifer. kuhn. architekten (Freiburg), Fertigstellung: 1998
108 Wohnungen in 11 Gebäuden. Wohnungsgrössen zwischen 44 und 93 m². Lage: Wohnpark Brinckmanshöhe. Fertigstellung: 2000
Wohngesunde, ökologische Baustoffe, Dachbegrünungen. Architekt: Gerd Vogt, Rostock. Umweltpreis des Landtages 1999/2000
Gemeinsam leben, arbeiten und die Freizeit gestalten – so lautet das Konzept der SOS-Dorfgemeinschaft Grimmen-Hohenwieden. In vier Hausgemeinschaften mit insgesamt 32 Plätzen, im externen Trainingswohnen mit 25 Plätzen in acht Wohnungen, im ambulanten Betreuten Wohnen sowie in den neun Arbeitsbereichen der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) sind Menschen mit Lern- und Denkbeeinträchtigungen willkommen und werden begleitet und gefördert.
96 WE, Architekt: Hans-Friedrich Bültmann, Besonderheiten: alle Gebäude sind mit Komposttoiletten ausgestattet und in der Sidlung gibt es die höchste Komposttoilette Europas im 5. Geschoss. Weitere Maßnahmen zum Thema Wasser: Regenwasserversickerung, eigene Trinkwasserquelle; eine Schilfkläranlage war geplant konnte aber nicht realsiert werden. Energie: BHKW, Nahwärmenetz, internes Kabelfernsehen, Tel.-Verteilung. Soziales: KiTa, Handwerkerhof, Genossenschaftsprojekt. Ökonomie: Erschließung als Großparzelle, preiswertes Bauen mit z.T. viel Eigenleistung. Bauzeit: 1997
Solarsiedlung am Medienhafen. 101 WE, Fertigstellung: 2009
156 WE, 60 Permakultur-Mietergärten, Ökologisches Zentrum für Angebote der ökopädagogischen Bildungsarbeit für Grundschulklassen und Kindergärten.
Die Initiative „Wohnen mit Kindern e.V.“ plant ihr viertes gemeinschaftliches Wohnprojekt im Stadtgebiet von Düsseldorf mit 23 Wohneinheiten. Erfolgreich realisiert hat der Verein bereits ein genossenschaftlich orientiertes Projekt an der Otto-Petersen Straße (1995) sowie zwei Eigentumsprojekte in Gerresheim, qbus (2013) und wmk3 (2017). Der Verein möchte insbesondere ein für Familien mit Kindern attraktiven und bezahlbaren Wohnraum schaffen. Alle bisher realisierten Projekte wurden von Bewohnern in unterschiedlichen Lebenssituationen geplant und bezogen und sind damit echte Mehrgenerationen-Wohnprojekte. Im September 2020 hat die Baugruppe ein Grundstück im Neubaugebiet Quellenbusch in Gerresheim gekauft. Geplante Fertigstellung: ca. 2022
Die Baugruppe wmk3 befindet sich auf dem Areal „Am Quellenbusch“ im Düsseldorfer Stadtteil Gerresheim. Im gesamten Baugebiet werden 800 WE entstehen. Die Fertigstellung der 30 wmk3-Wohnungen war 2017.
Ökosiedlung, Architekten: Bookhoff und Rentrop (Hannover), 30 WE, Gemeinschaftshaus, Gemeinschaftswerkstätten, WW-Solaranlage, Versorgungsschacht begehbar unter den Hauszeilen, viel Eigenleistung, 750 Euro/m² Wohnfläche + Gemeinschaftsanlagen, Bezug: 1988
Mehrgenerationenprojekt „Alternativ Wohnen – natürlich gemeinsam auf dem Gut mit 45 Wohnungen, vielen Gemeinschaftsflächen und einem CoWorking-Space. Anlagenbetreiber ist die „Wir vom Gut eG“. Kernsanierung 1998. Fertigstellung: 2018
Die Ausstellung mit 19 Musterhäuser im „Effizienzhaus Plus“-Gebäude-Standard auf dem 18.000 Quadratmeter großen Gelände ist ein vom BBSR gefördertes Modellprojekt der Fertigbau-Branche für die Entwicklung energieeffizienter Siedlungen. Alle Musterhäuser sind miteinander vernetzt und verfügen über eine zentrale Speicherbatterie, so dass Energie gemeinschaftlich erzeugt, gespeichert und verteilt werden kann. Fertigstellung: 2013
Genossenschaftssieldung mit ca. 350 WE und Zentrumsbebauung mit Technikzentrale. Spar- und Bauverein Solingen eG. Fertigstellung: 2008
Ein Projekt der IBA Emscher Park, Architekt: Peter Hübner, 30 WE, Bezug 1998
258 neue Wohnplätze im Passivhausstandard in Holzhybridbauweise. Die Gebäude wurden im Passivhausstandard ausgeführt und nach den Kriterien der DGNB German Sustainable Building Council zertifiziert. Der CO2-neutrale Baustoff Holz sorgt darüber hinaus für eine deutlich verbesserte Öko-Bilanz. Planung: ACMS Architektur GmbH, Wuppertal. Fertigstellung: 2019
Mehrgenerationen-Wohnprojekt in Bochum Fertigstellung: 2011 Größe: 21 WE
246 WE, Architekten: Szyszkowitz-Kowalski (Graz), Sammlung und Nutzung von Regenwasser, ressourcenschonende Material- und Konstruktionswahl, Fertigstellung: 1998
71 WE, 1. Solarsiedlung im Ruhrgebiet und im Förderprogramm „50 Solarsiedlungen NRW“, Fertigstellung: 2001
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Bis 2018 war es die größte deutsche Solarwohnsiedlung mit einer Spitzenleistung von 825 kWp. Die 71 Bestandsgebäude mit insgesamt 422 Wohnungen und 27.420 m² Wohnfläche wurden energetisch saniert. Betreiber: THS Wohnen GmbH (heute: VIVAWEST Wohnen GmbH). Fertigstellung: 2008
Autofreie NRW-Modellsiedlung „Gartenhofsiedlung Weißenburg“, europaweit ausgeschriebener Wettbewerb, KfZ-reduziertes Mobilitätskonzept mit Stellplatzzahl 0,2 PkW je Wohnung, 189 Wohnungen auf 3,8 ha Grundstücksfläche. Fertigstellung: 2003. Fertigstellung 2. Bauabschnitt (4 Gebäude mit 51 WE): 2019
42 WE, Projekt mit Solarer Nahwärme und Saisonalspeicher (1. Projekt von „50 Solarsiedlungen NRW“). Fertigstellung: 2000
Rund 150 Wohneinheiten auf 5,6 Hektar sind in der ersten Ressourcenschutzsiedlung der Stadt Bedburg und RWE Power geplant. Die Schonung natürlicher Ressourcen steht bei diesem Projekt im Vordergrund, dass unter dem in Fachkreisen bereits etablierten Namen „Faktor X“ entwickelt wird. Weitere Eckdaten: 55.500 Quadratmeter Wohnfläche, rund 110 Baugrundstücke und eine Erweiterung des Waldkindergartens sind geplant.
25 Plusenergiehäuser können in der Ausstellung „Fertighauswelt“ besichtigt werden. Sie ist nach Aussage des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) „eine der modernsten Hausausstellungen Europas“. Fertigstellung: 2011
Neubau, 2 Bauträger, 53 WE (32 WE in Einzel- und Doppelhäusern; 21 WE in Mehrfamilienhäusern (geförderter Wohnungsbau), Baugebiet: 5 ha. Fertigstellung: 2015
„Autofreie Siedlung“. 460 Wohnungen für ca. 1.500 Bewohner. Der Stellplatzschlüssel liegt bei 0,2 Pkw je Wohneinheit. Für die Haushalte der Siedlung und für ca. 40 Besucher wurde am Siedlungsrand ein Parkhaus mit 120 Stellplätzen gebaut. Normalerweise wären an dem Standort ca. 400 bis 500 Stellplätze erforderlich gewesen. Fertigstellung: 2013
Auf dem Gelände der ehemaligen Clouth Gummiwerke mit 14,5 ha Fläche werden rund 1.000 Wohnungen gebaut und auf ca. 25.000 m² Bruttogrundfläche entsteht Raum für 500 – 1.000 Arbeitsplätze.
Sanierung und Aufstockung von 11 Wohnblocks mit Mietwohnungen. 300 WE vor der Sanierung, 345 WE nach der Sanierung. Durchschnittlich 47 m² vor der Sanierung, ca. 55 m² nach der Sanierung. Architektur: ARCHPLAN Münster. Bauherr: Landesentwicklungsgesellschaft (LEG Wohnen NRW). Fertigstellung: 2010
Ca. 4 ha Fläche. Im Rahmen eines kooperativen Gutachterverfahrens entwickelten drei Planungsbüros im Herbst 2013 eine städtebauliche Planung als Grundlage für die weitere bauliche Entwicklung des Areals. Die Planung des Büros Ortner & Ortner aus Köln wurde dabei als Siegerentwurf ausgewählt. Wohnen und Kultur statt Shopping-Mall wünschten sich die Bürger. Die Shopping Mall wurde abgewendet. Stattdessen soll die teils überbaute und genutzte, teils brach liegende Fläche im Zentrum von Ehrenfeld integrativ entwickelt werden. Neben der Grund- und Gesamtschule Helios (Spatenstich war im Dez. 2019; beide Schulen sollen voraussichtlich zum Schuljahr 2023/2024 fertig gestellt sein) soll dort eine lebendige Mischung aus Wohnen, Kultur, Gewerbe und Einzelhandel realisiert werden. Fertigstellung: ~2024
Architekt: Reimund Stewen, mit passiver Solarnutzung, natürliche Bautechnik (Holzskelettbauweise mit 20% Lehm- und 80% Strohausfachung), sparsamer Umgang mit Grund und Boden, soziale Vielfalt und Kostenersparnis durch gemeinschaftliches Bauen, Einsatz von ökologischer Haustechnik, Müllsammlung, Recycling, Einrichtung von Privatgärten. Fertigstellung: 1989
Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Stegerwaldsiedlung im Kölner Stadtteil Mülheim als 87. Klimaschutzsiedlung ausgezeichnet. Mit 968 kWp verfügt sie über die größte dachintegrierte PV-Anlage auf einer Siedlung in NRW und die drittgrößte in Deutschland. 689 Wohneinheiten der Kölner Siedlung aus den 1950er-Jahren wurde energetisch saniert und die Energieerzeugungsanlagen erneuert. Fertigstellung: 2019
Neubaugebiet mit rund 70 ha direkt in der Nachbarschaft zum Bahnhof Opladen. Seit 2008 entwickelt die Stadt Leverkusen auf dem ehemaligen Bahn-Ausbesserungswerk ein neues Stadtviertel mit Wohnen, Bildung, Arbeiten, Einkaufen, Grün und Freizeit. Auf der Ostseite liegt eine Fläche von ca. 45 Hektar, die mittlerweile bebaut ist. Historische Industrie-Gebäude wie Kesselhaus, Magazin und Wasserturm wurden erhalten.
7 von 9 Häuser sind bisher in ökologischer Holzbauweise realisiert. Architektur: Gabor Schneider (Sohn von Architekt Prof. Schneider-Wessling). BDA-Anerkennung 2010
Das Energiekonzept des Zanders-Areals basiert auf einer nachhaltigen und effizienten Nutzung von Energie. Es umfasst die Verwendung erneuerbarer Energien wie Solarenergie und Biomasse, um den Energiebedarf des Areals zu decken. Das Ziel ist es, eine umweltfreundliche und ressourcenschonende Energieversorgung zu gewährleisten.
Die Holzhaus-Siedlung auf dem Panarbora-Gelände verfügt über fünf Baumhäuser, die sich auf einer Höhe von bis zu sieben Metern befinden. Die Baumwipfelapartments bieten Nachtlager mit 6, 4, oder 2 Einzelbetten. Übernachtungen können über das Deutsche Jugendherbergswerk gebucht werden. Fertigstellung: 2015
Gemeinsames Wohnen für Jung und Alt, 27 WE, Fertigstellung: 1996
„Solarsiedlung Teichstraße“, 43 Wohnhäuser in 27 Reihen- und 16 Doppelhäuser , sowie zwei Bürogebäude im Passivhausstandard, auf 2,5 ha Grundstücksfläche; teilweise Holzpelletheizungen, 60 % Deckung über solarthermische Kollektoren, PV-Anlage bzw. Geothermieanlage. Fertigstellung: 2003
Architektur: Birgit Siebenmorgen, eine der ersten „Öko“-Siedlungen in Deutschland, im Schnitt 150 m² Wohnfläche, Grasdächer, Holzskelettbauweise, Kalksandsteinbrandwände als Schotten
Zeitgleich mit der baubiologischen Siedlung „Schafbrühl“ in Tübingen entstanden, gelten diese beiden Siedlungen als die ersten ökologischen Siedlung in Deutschland. Der „Haus Heydenhof“ liegt in direkter Nachbarschaft zur „Alten Windkunst„. Fertigstellung: 1985
Die Gemeinde Eschweiler hat im Bebauungsplan auf 3,1 Hektar eine zweite Faktor-X-Siedlung mit 34 Grundstücken ausgewiesen. Bereits im April kann mit dem Bauen der ersten Häuser begonnen werden. Es werden ressourcen- und energieeffiziente Einfamilienhäuser auf rund 30 Grundstücken und vier Mehrfamilienhäuser nach dem Faktor X-Konzept entstehen. Weitere Elemente einer nachhaltigen Stadtentwicklung, wie zum Beispiel extensiv begrünte Dächer und eine zentrale Wärmeversorgung mit Holzpellets sind vorgesehen. RWE Power ist Grundstücksinhaberin und Erschließungsträgerin. Die Erschließung wurde im Frühjahr 2019 fertiggestellt.
Modellsiedlung für Ressourceneffizientes Bauen. 60 Grundstücke auf 3,7 ha Freifläche. Die Stadt Eschweiler entwickelt zusammen mit der RWE Power AG und der Aachener Stiftung Kathy Beys ein ressourcensparendes Wohngebiet. Es sollen Ein- und Mehrfamilienhäuser, Mehrgenerationenhäuser, Wohnhöfe u.a. mit einem breiten Angebot an Wohnraum für Familien, Wohngemeinschaften, Individualisten, Senioren u.v.m. entstehen
Ziel der Siedlungsenwicklung war beim Bauen und Wohnen um einen Faktor 2 effizienter mit wertvollen Ressourcen umzugehen. Rohstoffe und Baukonstruktionen wurden nach ihrem Umweltverbrauch und ihren langfristigen Kosten ausgewählt. Regionalen Baustoffen, einer zeitlosen Architektur, langlebigen und wartungsfreundlichen Konstruktionen wurden Vorrang gegeben. Fertigstellung: 2018
Die Gemeinde Inden hat im Bebauungsplan eine weitere Faktor-X-Siedlung mit 50 Grundstücken ausgewiesen. Bereits im April kann mit dem Bauen der ersten Häuser begonnen werden. Es werden ressourceneffiziente Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften oder Reihenhäuser nach dem Faktor X-Konzept entstehen. RWE Power ist Grundstücksinhaberin und Erschließungsträgerin. Die Erschließung wurde im Frühjahr 2019 fertiggestellt.
In Schophoven, an der voraussichtlichen Uferkante des Indesees, wird ein prototypisches Quartier entstehen, das als Modellsiedlungen dienen soll. Hier wird an einer baulichen Realisierung des Quartiers und einer Übertragbarkeit der Planungsprinzipien auf andere Standorte im Rheinischen Revier gearbeitet. Fertigstellung: ~2025
Die Bonner Südstadt wird zusammen mit der Weststadt als das größte zusammenhängende (und erhaltene) Gründerzeit-Viertel in Deutschland bezeichnet. Auch in Bonn-Bad Godesberg gibt es ein großes zusammenhängendes Gründerzeit-Viertel. Diese Viertel gelten durch die Nutzungsmischung als städtebaulicher Prototyp der „Stadt der kurzen Wege“. Weiterhin hilft die Bebauungsdichte preiswerten Wohnraum zu schaffen und umnutzungsfreundliche Grundrisse die Gebäude oft weit über 100 Jahre zu nutzen. Fertigstellung: 1914
In der Bonner Südstadt, umgeben von Wohnhäusern, Geschäften, Cafés und Gaststätten liegen die historischen Gebäude der ehemaligen Ermekeilkaserne. Größe: 2 ½ Hektar Grundstücksfläche, 643 Wohneinheiten in unterschiedlichen Wohnformen (Entwurf des Büros Reicher Haase aus Dortmund). Im Entwurf sind Wohnprojekte, Baugemeinschaften und Wohngemeinschaften vorgesehen. Die Gebäudestruktur und Platzfolge im Quartier erinnert ein wenig an Florenz. Baubeginn: evtl. 2026?
40 Miet-Einfamilienhäuser organisiert in zwei Hofanlagen. Massivbau mit Fassaden in Holzkonstruktion, Decke über Erdgeschoss in Holzkonstruktion. Aus ökologischen Gründen sowie zur längeren Haltbarkeit des Dachaufbaus wurde das ‚Warmdach‘ (das sogenannte ‚unbelüftete Dach‘) extensiv begrünt. Fertigstellung: 2003
Erste Niedrigenergiesiedlung der VEBOWAG (städtisches Wohnbauunternehmen der Stadt Bonn). Niedrigenergiebauweise, solarthermische Anlage, Dachbegrünung, Holzbauweise, Dämmung konventionell mit Mineralwolle. Architektur: Pilhatsch & Partner Bonn. Fertigstellung: ~2001
Mustersiedlung für ökologisches Bauen und regenerative Energien; Planung: Joachim Eble Architektur, Bauträger: ArchyNova, 90 WE, kostengünstig. Die Planung wurde nicht realisiert.
Pioniersiedlung für ökol. Bauen. Architekt: Herr Schuster
Ziel der Bio-Innovationspark-Entwicklung ist es, einen zusammenhängenden Kompetenzbereich von hoher inhaltlicher und räumlicher Qualität zu etablieren. Dazu ist eine Differenzierung der jeweiligen Gebiete nach unterschiedlichen Standortqualitäten (1a, 1b, 2) zwingende Voraussetzung, um gezielte Qualitätsansprüche gegenüber potenziellen Investoren an 1a-Standorten zu formulieren und zu wahren. Auf diese Weise ist es möglich, ein hochwertiges „Schaufenster“ in Richtung der Hauptachsen des Bio-Innovationsparks Rheinland zu entwickeln.
11 Häuser mit einer Wohnfläche zwischen 130 und 170 qm in Holz- und Passivhausbauweise. Architektur: Kay Künzel. Fertigstellung: 2004/2005
Architekturwerkstatt Schmidt, Ökol. Baustoffe, Wasserkonzept, Eigenleistung, 9 WE, Bauzeit: 1986 – 90
Strasse: Oestricher Str. 39 bis 57. Organisation und Strukturierung des Projektes: Verein Wohnhof Iserlohn e.V., Architektur: Energie- und umweltgerechtes Bauen, Leo Schwering. Ca. 55 Personen in 17 WE und 2 Büros als Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäuser, Grasdach, Holzrahmenbauweise, stellplatzfreie Erschließung (zentral vorgelagerte Stellplätze), innovatives Finanzierungskonzept, Rechtsform „Verein“. 3. Preis beim Holzbaupreis 2000 des Märkischen Kreises.
Öko-Gewerbepark / Öko-Zentrum NRW. Neugestaltung von 50 ha ehem. Idustriebrache, u.a. (Öko-)Obi-Baumarkt, Holzhaushersteller, Fortbildungszentrum und Gründerzentrum von HSS Planer und Architekten (Kassel), Messehalle, etc.
Im Ökologischen Baugebiet „Hoher Weg“ in Hamm-Heessen sind in den 90er Jahren 120 Wohneinheiten auf einer Fläche von ca. 3 ha entstanden. Es ist bis heute (Stand: 12/2017) die zweitgrößte Holzbausiedlung in Deutschland und in NRW. Zusammen mit der Holzbausiedlung Wohnpark „Heinrichstraße“ in Hamm waren es die ersten größeren Siedlungsbauvorhaben in Hamm, die von Beginn an unter vorrangig ökologischen Gesichtspunkten geplant wurden und hatte damit eine Vorbildfunktion für die ökologische Ausrichtung zukünftiger Baugebiete im Stadtgebiet Hamm.
Der Realisierungswettbewerb für „Das Gesunde Haus“ in der Stadt Hamm wurde von einer nordrhein-westfälisch-dänischen Architektengemeinschaft gewonnen. Für die Umsetzung des Siegerentwurfs stellte die Stadt Hamm ein ca. 9.500 m2 großes Grundstück an der Hohenhöveler Straße in Bockum-Hövel bereit.
In unmittelbarer Nähe eines zentralen Versorgungsbereiches im Hammer Stadtbezirk Pelkum sind rund 130 Wohneinheiten in ökologischer und zugleich kostengünstiger Holzbauweise errichtet worden. Es ist bis heute (Stand: 12/2017) die größte Holzbausiedlung in Deutschland. Fertigstellung: 1998
27 WE, „Frauen planen und Bauen für Frauen“ Ebertstr. Ein Projekt der IBA Emscher Park
Joachim Eble Architektur; 1995/96, 280 WE, Wassergestaltung Ramboll Studio Dreiseitl. Ein Projekt der IBA Emscher Park
29 WE, Rechtsform: Genossenschaft und WEG, Architektur: Oliver Marxen (Soest). Fertigstellung: 2016
2016 leben auf dem Gelände der Gemeinschaftssiedlung 18 Erwachsene und 9 Kinder im Alter von 4 bis 16 Jahren in 9 Häusern. Es ist noch Platz für ein weiteres Haus.
Lebensraum Lilienthal e.V.; ca. 100 Einwohner: Familien und Alleinerziehende mit Kindern, Paare und Singles zwischen Grundschulalter und Anfang 70. Fertgstellung: 1998
Nach den Plänen des Malers und Architekten Friedensreich Hundertwasser wurde der alte Backsteinbau im Rahmen der EXPO 2000 zu einem farbenprächtigen Kunstwerk umgestaltet. Fertigstellung: 2000
Angrenzend an die Expo-Siedlung Hannover-Kronsberg soll das „ecovillage Kronsberg“ entstehen. Träger ist die Genossenschaft ecovillage hannover eG, die 2019 gegründet wurde. Die Genossenschaft hat das 49.300 m² große Grundstück 2021 von der Stadt Hannover gekauft. Ab 5/2024 befindet sich die Genossenschaft in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Fertigstellung: ?
Reduzierung des Energieverbrauchs durch Niedrigenergiebauweise, Stromsparen und Einsatz von BHKW. Als Teilprojekte wurden eine Passivhaussiedlung (siehe „Siedlung Lummerland“) und eine Solarsiedlung mit Solarer Nahwärme und Saisonalspeicher realisiert. Intensive Grünraumgestaltung. Regenwasser wird in das Mulden-Rigolen-System eingeleitet. Fertigstellung: 2000
32 Reihenhäuser in 4 Zeilen, Baukosten: 195.000 €, Bauträger: Rasch und Partner, Darmstadt. Fertigstellung: 1999
Teilprojekt „Hermannsdorfer Landwerkstätten“, Expo-Musterhof für eine nachhaltige Landwirtschafts- und regionale Vermarktungsweise. Fertigstellung: 2000
Teilprojekt der Expo 2000-Neubausiedlung. 106 Wohnungen mit großen Solarkollektoren auf den Dächern, sowie Solarer Nahwärme mit Saisonalspeicher. Sie ist im südöstlichen Teil des Stadtteils. Fertigstellung: 2000
„Regenbogensiedlung“, 111 Sozialwohnungen, GFZ 0,88. 9.000 m² Wohnfläche. Bezug 1996. 900 Euro/m². Architekt: Schmitz, Aachen, Bauträger Gundlach, Philipp Holzmann AG – BHKW, Niedrigenergiebauweise, extensiv begrüntes Dach – Laubengangerschließung
Planung: Bookhoff und Rentrop, 69 WE, sehr hoher Eigenleistungsanteil, Grasdach, Baukosten: 550 Euro/m² (ohne Eigenleistungsanteil), Gesamtbaukosten: 950 Euro/m², Bezug: 1984 bis 1987
20.000 Quadratmeter, 30 Häuser. Projektstart: 1994, Fertigstellung: 1998. Es entstand im Neubaugebiet Langes Feld eine preisgekrönte Ökosiedlung.
Der Lebensgarten Steyerberg e. V. ist eine Siedlungsgemeinschaft mit 62 Reihenhäusern, die 1984 gegründet wurde und die durch die spirituelle Findhorn-Gemeinschaft in Schottland inspiriert ist. Die Siedlungsgemeinschaft verbindet der Wunsch nach einem harmonischen Zusammenleben miteinander und mit der umgebenden Natur. Unweit von Hannover war es ein Expo 2000-Projekt.
Baugruppe „Auf den Terrassen“. Planung: Baufrösche (Kassel)
Wohnsiedlung in Hanglage mit ca. 24 Grundstücken. Städtebauliches Gesamtkonzept von Ramboll Studio Dreiseitl und Joachim Eble Architektur als Grundlage. Baubeginn: 2017, Fertigstellung: 2020
19 WE, Ökosiedlung in Passivhaus- und Holzbauweise. Bezug: 2001
ESA (Energiesparendes Studierenden-Wohnheim): geplant und gebaut mit Studierenden, „Haus im Haus“-Prinzip (in Anlehnung an Bengt Warns „Naturhuset“), 20 Zimmer eine Küche und weiter Aufenthaltsräume, vielfältige Bepflanzung des Wintergartens, Recyclingbaustoffe, Solaranlage für Warmwasser, jedes Zimmer hat auch eine Privat-Terasse oder Sitzplatz im Gewächshaus
67685 Weilerbach
Architekt: W. Göggelmann (Saarbrücken), 14 WE, Gemeinschaftshaus, Sozialprojekt, 800- 1000 Std. Eigenleistung, 1.250 Euro/qm, leuchtendgelbe Naturfarbe auf Lehmputz, Strohlehmwände. Bauzeit: 1988 – 1994
16 Reihenhäuser mit je 140 m², vier baugleiche Wohnungen in je vier zweigeschossigen Reihenhäusern, Bauzeit: 1991 – 2000
Hellerau gilt als eines der frühen Zeugnisse der Moderne. Mit Experimentiergeist bündelte sie die verschiedenen lebensreformerischen Strömungen der Aufbruchstimmung des frühen 20. Jahrhunderts. Hellerau gilt als „Kinderstube“ des Werkbundes und ist eine Manifestation seiner Ideen. Fertigstellung: 1955
18 WE, Fertigstellung. 1999, Wohnhof nach Fritz Matzinger: vor allem in Österreich gibt es eine Reihe von Siedlungen die nach dem Matzinger-Wohnhöfekonzept realisiert wurden (siehe auch „Wohnhöfe Offenau“). Holztafelbauweise, sehr viel Eigenleistung, kostengünstig.
9 Wohneinheiten, 40 Bewohner. Ökologische Mehrfamilienhäuser nach Passivhaus-Standard. Architektengemeinschaft Reiter und Rentzsch, Dresden. Bezug: 2001
In der sächsischen Kleinstadt Niesky, 20 Bahnminuten von Görlitz entfernt, baute die damals größte europäische Holzbaufirma „Christoph & Unmack AG“ (C&U) vier Werks- und Mustersiedlungen in Holzbauweise mit zusammen 317 Wohnungen in 114 Häusern. Davon bis heute als Siedlungen gut erhalten sind ca. 100 Musterhäuser mit mehr als 250 Wohnungen, die zum größten Teil im ursprünglichen Zustand und die meisten unter Denkmalschutz stehen. Realisiert wurden sie zwischen 1918 und 1940.
665 WE, Stadtplanung: Joachim Eble Architektur, dezentralen Siedlungseinheiten; Solarorientierung (90% der WE sind SSW oder SSO orientiert) und integriert in das Freiraumkonzept von sogenannten Landschaftskammern; Ressourcensparende Baulandnutzung mit minimiertem Erschließungsaufwand im Bereich der Wohnbebauung; Ökologische Flächennutzung mit hoher Natur- und Freilandqualität auf den siedlungsnahen Ausgleichsflächen.
622 WE. Modellprojekt für den Chemnitzer Technologie- und Gewerbeparpark solaris, sowie der Stadtbau- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft. Saniert wurden 17 Wohnblöcke, 7 davon wurden mit je 100 qm Kollektorfläche ausgestattet. Baujahr: 2000
Nutzungsgemischtes Wohn- und Geschäftshaus mit Ladenlokalen, Eventräumen, Hotel mit 42 Zimmern, Theater, Büros, Arztpraxen und einem Kindergarten. Nutzfläche 11.300 m², 55 Wohnungen, 33-Meter hoher Turm, „Fensterrecht“ und „Baumpflicht“. Fertigstellung: 2005
Neubau von 75 Wohnungen als DHH (30x) und RHH (5x) in Holzbauweise. Besonderheit war ein hoher Eigenleistungsanteil, der anstelle von Eigenkapital angerechnet wurde. Ein Teil der Häuser wurde als sog. „Schmetterlingshäuser“ erstellt. Die Baukosten lagen unter 1000 Euro je qm Wohnfläche. Fertigstellung: 1999
Der Aegidienhof war seinerzeit das größte soziale Wohnprojekt in Schleswig-Holstein. Hier wohnen und arbeiten Jung und Alt, Menschen ohne und mit Behinderungen, Alleinstehende und Familien, zusammen in einer neuen urbanen Mischung. Der bau- und kulturgeschichtlich bedeutende Komplex um den Aegidienhof wurde von dem Architekturbüro Meyer Steffens Architekten+Stadtplaner BDA zwölf unterschiedliche alte Stadthäuser um einen gemeinsamen großen Innenhof behutsam saniert und umgebaut. Entstanden sind dabei 65 Wohnungen, sowie 9 Ateliers, Praxen, Büros, Werkstätten und ein Cafe. Fertigstellung (Modernisierung): 2003
Wohnanlage Blessensahl. Architekt: Günter zur Nieden, Lübeck, Fertigstellung: 1998
36 Sozialwohnungen in 3 Gebäuden in Niedrigenergie- und in Holzbauweise mit zusammen 2.213 m² Wohnfläche. Pilotprojekt im Rahmen des vom Land Schleswig-Holstein geförderten Programms “Ressourcensparendes Bauen”. Oberste Prämisse bei der Umsetzung dieses Pilotprojektes war die Synthese von wohngesundem, energie- und kostensparendem Bauen mit kinder- und familienfreundlichen Grundrissen. Fertigstellung: 1998
Sieben Reihenhäuser in Holzständerbauweise mit Gemeinschaftshaus und einer Büroeinheit.Ökologische und baubiologische Materialien, Regenwassernutzung und Blockheizkraftwerk. Fertigstellung: 1992
24 Wohnungen in 13 Reihenhäusern, zwei Doppelhäusern, 1 x EFH (und … ?). Holzständerbauweise mit massiven Ausfachungen (Ziegel) in der Südfassade und hochgedämmter Ausfachung (Zellulose) in den Nordfassaden. Wintergärten, Blockheizkraftwerk, Regenwassernutzung, PVC-freie Bauweise, wohngesunde Materialien und Anstriche. Architekturgemeinschaft Rolf Zeschke (Bad Schwartau) & Uwe Witaszek. Fertigstellung: ~1997
Auf dem ehemaligen Marinegelände an der Lübecker Bucht sind 14 Eigentumswohnungen, Bootsliegeplätze, eine Surf- und Segelschule, ein Shop und ein Café entstanden. Herzstück ist der mehr als 70 Jahre alte Fernmeldeturm, der mit seinen beiden Seitenflügeln komplett entkernt und umgebaut wurde. Fertigstellung: 2007
Beim Ostsee-Urlaub ökologisch-nachhaltige Baustandards kennenlernen oder nicht darauf verzichten müssen. 30 Holzgebäude mit Dachbegrünung, Lehminnenputz, Holzpelletheizung, Solaranlagen, Trenntoiletten. Gemeinschaftshaus. Sauna.
Die 6 Niedrig-Energie-Häuser liegen bei den Heizenergie-Verbrauchswerten rund 50% unter dem damaligen Durchschnittswert geförderter Niedrig-Energie-Häuser in Schleswig-Holstein. Die Baukosten lagen zwischen 875 und 1.600 Euro pro m² Wohnfläche. Fertigstellung: 1994
Im Möllner Doktorhofgebiet sind auf einer Baufläche von ca. 8.000 qm 26 Niedrigenergie-Häuser in Holzrahmenbauweise mit Grundstücksanteilen von ca. 230 – 410 qm entstanden. Anliegen war kosten- und flächensparendes Bauen mit Hilfe des Konzepts des „Quadro-Haus“. Die Siedlung entstand mit Unterstützung des Landes-Förderprogramms „Ressourcensparendes Bauen“. Fertigstellung: ~1999
Folgeprojekt der „Moorwiesensiedlung“. Wohnprojekt mit 17 Bauparteien in 7 Häusern im Niedrigenergiestandard und unter Berücksichtigung bauökologischer Leitsätze. Bezug: 1999
Werkgemeinschaft für Architektur und Städtebau (Heidrun Buhse, H.Schulze, u.a.), 21 WE, Schilfkläranlage, Kompost-Toiletten, BHKW mit Nahwärmenetz, Planung von Architektinnen, Genossenschaft, Partizipation, Gemeinschaftshaus, Kindergarten, Architekturbüro, organische Bauform. Fertigstellung: 1992
In flächenschonender Architektur sind in 7 Gebäuden um einen autofreien Hof von ca. 6.500 m² insgesamt 27 Wohnungen zwischen ca. 40 und ca. 125 m² Wohnfläche und ein Gemeinschaftshaus mit Grasdach, sowie ein Bioladen in einem Bestandsgebäude entstanden. Vier der Gebäude sind Neubauten, in den anderen beiden Gebäuden wurde Altbausubstanz saniert. Fertigstellung: 2003
Zentrum für nachhaltige Entwicklung. Architekt: Günter zur Nieden, Lübeck. Wohn- und Aufenthaltsräume in internationaler Lehmarchitektur, eigene Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen, Wasserspartechniken und ökologische Abwasserreinigung. Fertigstellung: 1995
Die „autofreie“ Siedlung besteht aus 18 WE (12 DHH, 2 RH mit je 3 WE), die als Wohnungseigentümergemeinschaft organsiert ist. Ca. 1/3 der Gesamtfläche wird als Gemeinschaftseigentum genutzt: Wege, Thingplatz, Biotop und Wiese etc.; Planungsbüro: Christine Appel, Itzehoe. Fertigstellung: 1998
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Betriebshof von Naturbau Meldorf entstehen 5 ökologische Ein- und Zweifamilienhäuser. Außerdem besteht die Möglichkeit für eine Bau-/Wohngruppe ein generationsübergreifendes Projekt auf einem Grundstück für weitere 5 bis 8 Wohnungen mitzugestalten.
Ökologische Siedlung „Roter Sand“. In 3 Jahren entstand eine ökologische Siedlung mit 21 WEs in Einfamilien- , Doppelhäusern und einem 4-Familienhaus, die durch ihre vielfältige äußere Gestaltung und ihre vielschichtige soziale Struktur geprägt wird. Fertigstellung: 1995(?)
Neubau mit 11 Ferienwohnungen, jeweils mit Küche und Balkon in Größen von 22 bis 75 m², sowie ein Restaurant und Dachgarten. Massivholzkonstruktion, Lehminnenputz, Lehmfarben und Blockheizkraftwerk. Fertigstellung: 2012
Gartenhofhäuser Lessingstraße / Ratstannenweg. Planung: Prof. Walter Stamm-Teske, Schettler & Wittenberg, Weimar. Auftraggeber: Wohngenossenschaft Weimar eG., Bauzeit: 1996-1997
Architekt: Torsten Brecht, Weimar. 13 Wohnungen, teilweise Maisonette, 55 m² – 135 m² Wohnfläche in 1 Altbau + 3 Neubauten. Fertigstellung: 1998
In der Genossenschaft „Wohnprojekt Ro70 eG“ haben sich engagierte Menschen zusammengefunden, um ein ehemaliges Krankenhaus in Weimar in Thüringens größtes generationenübergreifendes Wohnprojekt zu verwandeln. Seit 2020 leben hier knapp 130 Erwachsene und 70 Kinder in einer lebendigen Nachbarschaft zusammen. Fertigstellung: 2020
Haveneiland ist der östliche und westliche Teil des neuesten Stadtteils „IJburg“ im Osten von Amsterdam. Er ist entstanden im Zuge des niederländischen Wohnbau-Förderprogramms „VINEX“*. „Haveneiland“ wurde, ebenso wie auch „Steigereiland“ und „Rieteilanden“ auf einer künstlich aufgespülten Insel errichtet. Fertigstellung: ~2018
90 Wohneinheiten als Doppel- und Reihenhäuser. Systembauweise mit vorgefertigten Elementen. Einsatz von ökologischen Materialien bei geringem Kostenrahmen. Planung: Joachim Eble Architektur, Tübingen, Projektentwickler: Baufonds Woningbouw. Fertigstellung: 2000
Das erste energieneutral gebaute Hotel in Amsterdam mit 700 m² PV-Modulen in der Süd- und Ostfassade. Auch das Glasdach über dem Atrium ist mit Photovoltaik ausgestattet, die zugleich als Sonnenschutz fungiert. Auf eine Klimaanlage konnte verzichtet werden. Erdwärme dient als weitere Energiequelle. Zur Bewässerung des Gartens in der Halle wird Regenwasser gesammelt. Das Gebäude erhielt die Bewertung „Excellent” im Rahmen des Nachhaltigkeits-Zertifizierungssystems BREEAM (Building Research Establishment Environmental Assessment Method).
Mit 240 Häusern ist es die größte Permakultur-Siedlung in Europa und weltweit. Sie wurde mit dem Ziel gebaut, dort möglichst umweltfreundlich und selbstverwaltet zu leben. Die Gründerin Marleen Kaptein war von Beginn an überzeugt, dass Menschen die Möglichkeit haben sollten, ihre Umgebung zu gestalten und Verantwortung zu übernehmen. Fertigstellung: 2009
Die Würfel- oder Baumhaus-Siedlung mit 38 Wohnungen wurde vom Architekten Piet Blom entworfen und ist ein Architekturklassiker geworden. Die Geschossfläche beträgt ohne Stamm circa 100 m², ein Kubus hat eine Kantenlänge von 7,5 Metern. Die Außenwände der Wohnungen sind in Holzskelettbauweise aus Kiefernholz realisiert worden, das Tragwerk und die Geschossplatten bestehen aus Ortbeton. Fertigstellung: 1984
99 Wohnungen, BGF 14.500 m2, initiiert von Christoph Chorherr, entwickelt bei GESIBA, Architektur: königlarch, Freiraumplanung: rajek barosch landschaftsarchitektur. Fertigstellung: 2008
Entlang des Mühlwegs entstand die bis 2020 größte Holzbausiedlung Europas. Drei Architekturbüros realisierten auf drei Parzellen insgesamt 250 Wohneinheiten in einer viergeschossigen Holzbauweise. Hervorgegangen ist das Projekt aus einem Bauträgerwettbewerb zum Thema Holz- und Holzmischbauweise im geförderterten Wohnungsbau. Die Baukosten des „Bauabschnitts C“ lagen bei 1.060 € brutto/m² BGF. Fertigstellung: 2006
Die Gebäude sind teilweise mit Recyclingbaustoffen realisiert, das ganze Resort wird emissionsfrei mit Strom und Wärme versorgt, die in einer Geothermieanlage erzeugt wird. Der Entwurf der Anlage stammt von Friedensreich Hundertwasser. Fertigstellung: 1997
Vier Gebäude mit 8 Geschossen, 134 Wohnungen mit 37 – 114 m2, gesamte Wohnfläche: 10.700 m2, Bauzeit für ein Stockwerk: 10 Tage (334 qm Wohnfläche je Geschoss), Architektur: Arkitektbolaget Kronoberg, Fertigstellung: 2009
PV-Anlage, Erdsonde-Wärmepumpe, 240 Wohneinheiten, hybride Holzfassade, Plusenergie Quartier Fertigstellung: Ca. Winter 2025/2026
Das Informations- und Besucherzentrum des UNESCO-Welterbes besteht aus 15 Gewerbe- und 15 Nutzeinheiten, sowie 78 Wohnungen in Holzmischbauweise im Minergie-Baustandard. Fertigstellung: 2015
100 Wohnungen in 4 Gebäuden mit zusammen 11866 m² Nutzfläche. Infrastruktur im Quartier: Restaurant, Coiffeur, Blumen- und Früchteladen, ein Konsumdepot mit Biogemüse (Öffnungszeiten in den Randstunden), die «Pantoffelbar» mit Getränken rund um die Uhr, ein Gästezimmer und ein grosser Gemeinschaftsraum mit Küche auf dem Dach. Die “Siedlung Hardturm” wie sie von der Bau- und Wohngenossenschaft “Kraftwerk 1” genannt wird, die nach gemeinläufiger Definition aufgrund der Bebauungsdichte und der Nutzungsmischung als Quartier bezeichnen würde, liegt im Stadtteil Zürich-West. Fertigstellung: Fertigstellung: 2001
Auf dem ehemaligen Industrieareal “Werk 1” der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) entsteht in der Stadtmitte von Winterthur ein neuer Stadtteil. Entwickelt von dem Schweizer Bau- und Baudienstleistungsunternehmen Implenia soll auf dem Gebiet ein stark heterogenes Quartier mit insgesamt 750 Wohnungen, zum Teil aus Holz, mehreren Gemeinschafts- sowie Gewerbeflächen errichtet werden. Das Areal soll nachhaltig gestaltet und den Anforderungen der 2000-Watt-Gesellschaft entsprechen. Vorerst soll bis 2021 das zentral gelegene Gebäude mit dem Namen “Krokodil” mit 251 WE in Holzbauweise gebaut werden. Fertigstellung: 2021. Fertigstellung Gesamtareal (geplant): 2025
Die PlusEnergie-Überbauung in der Thurgauer Gemeinde Tobel mit drei Mehrfamilienhäusern (MFH) und 32 Wohnungen wurden im Minergie-P-Standrad erstellt. Die PV-Anlage hat eine installierte Leistung von 351 kWp. Sie erzeugen einen Solarstromüberschuss von 76’000 kWh/a womit jede Wohnung ein solarbetriebenes Elektroauto nutzen kann, welches jährlich 12’000 km CO2-frei fahren kann. Einmalig sind die Mietzinse, die 20% unter den quartierüblichen Mietzinse für vergleichbare Wohnungen der Region Wil/SG liegen. Schweizer Eurosolarpreis 2018. Fertigstellung: 2017
Das Mehrgenerationenhaus Giesserei liegt in Oberwinterthur, im Stadtzentrum Neuhegi unmittelbar am Eulachpark. Es verfügt über 155 Wohnungen und 14 Gewerbebetriebe. Die Gebäude sind in ökologischer Holzbauweise erstellt und erfüllen den Minergie-P-Eco-Standard. Die Giesserei gilt mit nur 0,2 Parkplätzen pro Wohnung und 480 Veloständern als autofreie Siedlung. Grundstücksfläche: 11 000 m². Fertigstellung: 2013
Dipl.-Ing. Fachrichtung Architektur, arbeitete von 2001 bs 2025 in Vollzeit zu nachhaltigen Quartieren und Gebäuden. Seit 2001 war er in der Ausbildung tätig (siehe „Lehrtätigkeiten“). Herr Wolpensinger war ein von der IHK anerkannter Ausbilder gem. § 30 Abs. 6 Berufsbildungsgesetz in dem Beruf Kaufmann/-frau für Büromanagement.
Fortbildungs- und Lehrtätigkeiten übte Holger Wolpensinger im Rahmen der Lehraufträge an der Hochschule Augsburg und am Lehrstuhl für Stadtquartiersplanung und Entwerfen an der TH Karlsruhe aus. Über einen Zeitraum von 14 Jahren tauschten wir uns im Doktoranden-Netzwerk nachhaltige Stadtentwicklung (NSE) über Promotionsarbeiten mit Wissenschaftskolleg*innen aus und Holger Wolpensinger betreute oder cobetreute die unten aufgeführten Master, Diplom-, Studien- und Praktikantumsarbeiten, hielt Studierendenseminare und Vorlesungen. Darüber hinaus gab er Fortbildungsveranstaltungen im Rahmen der Referendarsausbildung des BBR und für Verbandsvertreter im Rahmen seiner Tätigkeit beim Informationsdienst Holz des Holzabsatzfonds.
Master-, Diplom-, Praktikums- und Studienarbeiten
als Betreuer oder Zweitprüfer
Beratende Unterstützung von Diplom- und Studienarbeiten
als fachlicher Co-Betreuer (ohne formale Einbindung)
Printmedien
58 Veröffentlichungen zum Nachhaltigen Bauen in Printmedien seit 1996
Buchbesprechungen
Webportale holzwohnbau.eu / sdg21.eu und oekosiedlungen.de
Die Webdatenbank sdg21 enthält folgende weiterführende Materialien:
( Bitte dazu die Hinweise aus der Rubrik "über sdg21" lesen! )
Der Initiator und Gründer von sdg21.eu / oekosiedlungen.de verstarb nach langer und schwerer Krankheit am 01.06.2026. Die Seite wurde daraufhin als »digitales Zeitzeugnis« eingefroren und vom Netz genommen.
Auf dieser Seite werden die Projekte der Datenbank in vereinfachter und reduzierter Form als »Inhaltsverzeichnis« bereitgestellt. Die gesicherte und vom Netz genommene Website soll künftig als passwortgeschütztes Archiv zu Forschungszwecken bereitgestellt werden.
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