Öffentlicher Dienst: Wo das Personal fehlt

Im öffentlichen Dienst werden zwar wieder Stellen geschaffen, trotzdem herrscht weiterhin Personalmangel: Um alle anstehenden Aufgaben angemessen erfüllen zu können, müsste der Staat mindestens 110.000 zusätzliche Fachkräfte einstellen.

Mehr Hochschulpersonal – auf unsicheren Stellen

Am meisten hat sich auf Landesebene bei den Hochschulen getan: Die Zahl der Stellen ist um mehr als ein Fünftel gestiegen. Von diesem Zuwachs wurde allerdings nur gut die Hälfte über die Länderhaushalte finanziert, der Rest über Drittmittel, die mittlerweile fast 30 Prozent der Hochschuleinnahmen ausmachen. Die Betreuungsrelation hat sich zwischen 2005 und 2014 von 8,3 auf 7,1 Studenten pro Lehrperson verbessert. Die Schattenseite: Die Verbesserung des quantitativen Angebots sei tendenziell mit einer Verschlechterung der Bedingungen für die Lehrkräfte einhergegangen, so der Experte. Vor allem unsichere Beschäftigungsverhältnisse seien neu geschaffen worden. Dafür spricht, dass die Zahl der Lehrbeauftragten zwischen 2005 und 2014 von 57.000 auf 99.000 gestiegen ist, die der wissenschaftlichen Hilfskräfte von 16.500 auf 47.000.

Den ganzen Beitrag lesen Sie im: Böckler Impuls 18/2016

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