Böckler Impuls: Befristete Beschäftigung – Leben in der Schwebe

Viele junge Leute erhalten keinen unbefristeten Arbeitsvertrag. Damit verbunden sind weitere Nachteile: Das Einkommen fällt geringer aus, die Familie bleibt häufig auf der Strecke.

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Institut für Hochschulforschung (HoF): zu wenig Geld für mehr Studierende

Die Zahl der Studierenden nimmt zu. Die Finanzierung der Hochschulen hält damit nicht Schritt. Vor allem Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und NRW müssten mehr investieren.

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Klimaneutraler Campus Uni Lüneburg

Seit November 2010 verfolgt die Leuphana Universität Lüneburg das vom Bundesministerium für Wirtschaft mit 3,4 Mio. Euro geförderte Vorhaben zur Realisierung eines Gebäude- und Energiekonzeptes für eine klimaneutrale Energieversorgung des Campus und des angrenzenden Stadtgebietes Lüneburg-Bockelsberg.
Ein Hochtemperatur-Aquiferwärmespeicher kann im Zusammenhang mit der Klimaneutralität als Schlüsseltechnologie bezeichnet werden, denn mit ihm können zusätzlich etwa 2.500 t/a an CO2-Emissionen eingespart werden. Mit der Einführung des Speichers kann die Universität selbst unter Einbezug der indirekten Emissionen aus dem Pendelverkehr von Mitarbeitern und Studierenden klimaneutral werden.
Das Präsidium der Universität gab im August 2016 grünes Licht für den Bau des Speichers, der zum Großteil aus Forschungsmitteln finanziert werden soll. Besonders interessant dabei: Durch die für den Campus und den Stadtteil Bockelsberg benötigte Wärme wird der Speicher nur zu 1/3 ausgelastet. Dies ermöglicht eine Erweiterung auf andere Stadtteile für eine nachhaltige Wärmeversorgung in Lüneburg.

Statistisches Bundesamt: Studentenrekord an deutschen Hochschulen

Rekord an deutschen Hochschulen: Mit 2,8 Millionen sind derzeit so viele Studierende wie noch nie eingeschrieben. Gewerkschaften und Hochschulverbände ziehen daraus vor allem eine Konsequenz: Wenn 2020 der Hochschulpakt ausläuft, muss eine dauerhafte Finanzierung her.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) forderte von Bund und Ländern eine „Entfristungsoffensive“. Damit könnten bundesweit 50.000 zusätzliche Dauerstellen im akademischen Mittelbau geschaffen werden, erklärte GEW-Vize Andreas Keller. Die Hochschulen müssten sich für einen langen Zeitraum auf hohe Studierendenzahlen einstellen. Mit immer neuen befristeten Pakten sei ihnen nicht geholfen.

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Öffentlicher Dienst: Wo das Personal fehlt

Im öffentlichen Dienst werden zwar wieder Stellen geschaffen, trotzdem herrscht weiterhin Personalmangel: Um alle anstehenden Aufgaben angemessen erfüllen zu können, müsste der Staat mindestens 110.000 zusätzliche Fachkräfte einstellen.

Mehr Hochschulpersonal – auf unsicheren Stellen

Am meisten hat sich auf Landesebene bei den Hochschulen getan: Die Zahl der Stellen ist um mehr als ein Fünftel gestiegen. Von diesem Zuwachs wurde allerdings nur gut die Hälfte über die Länderhaushalte finanziert, der Rest über Drittmittel, die mittlerweile fast 30 Prozent der Hochschuleinnahmen ausmachen. Die Betreuungsrelation hat sich zwischen 2005 und 2014 von 8,3 auf 7,1 Studenten pro Lehrperson verbessert. Die Schattenseite: Die Verbesserung des quantitativen Angebots sei tendenziell mit einer Verschlechterung der Bedingungen für die Lehrkräfte einhergegangen, so der Experte. Vor allem unsichere Beschäftigungsverhältnisse seien neu geschaffen worden. Dafür spricht, dass die Zahl der Lehrbeauftragten zwischen 2005 und 2014 von 57.000 auf 99.000 gestiegen ist, die der wissenschaftlichen Hilfskräfte von 16.500 auf 47.000.

Den ganzen Beitrag lesen Sie im: Böckler Impuls 18/2016

Flüchtlinge an der Hochschule – eine praxis-orientierte Handreichung

kmk-logoBundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Kultusministerkonferenz (KMK), Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD), Deutsches Studentenwerk (DSW) und Hochschulrektorenkonferenz (HRK) veröffentlichen gemeinsame Handreichung „Hochschulzugang und Studium von Flüchtlingen“ für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hochschulen und Studentenwerken.
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Es fehlt der Ingenieurnachwuchs

Der BDB.NRW, Bund Deut­scher Bau­meis­ter, Ar­chi­tek­ten und
In­ge­nieu­re e.V., be­klagt, dass die Ab­sol­ven­ten­zah­len von
Bau­in­ge­nieu­ren an den Hoch­schu­len NRWs nicht aus­rei­chen, um den
Be­darf an qua­li­fi­zier­ten Bau­in­ge­nieu­ren zu decken. Und das,
obwohl die Stu­die­ren­den­zah­len neben den Ab­sol­ven­ten­zah­len seit
einigen Jahren an­stei­gen.

Weiterlesen: www.deutsches-ingenieurblatt.de/…es-fehlt-der-ingenieurnachwuchs