Promotionsrecht für Fachhochschulen

in Hessen wurde 2016 das eigenständige Promotionsrecht für Fachhochschulen eingeführt. Dort könnte sich ein bundesweites Modell etablieren. Über die problematischen Bedingungen und ihre Folgen (auch jenseits der FHen) wird kaum gesprochen. Prof. Julika Bürgin und Vertretungsprofessorin Maja Suderland vom Bereich Soziale Arbeit an der Hochschule Darmstadt, haben darüber einen Beitrag „Billiger promovieren an Fachhochschulen?“ in der letzten HLZ-Mitgliederzeitung (Ausgabe Jan./Feb. 2017) der GEW Hessen veröffentlicht.

Wissenschaftskommunikation: Kampf dem Fachchinesisch

Zwischen Wissenschaftlern und Laien herrscht oft Sprachverwirrung. Ein Institut will das ändern.

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Vorzeigeprofessor Paech verlässt Uni Oldenburg

Ökonom Niko Paech gilt als renommierter Professor für Nachhaltigkeit. Jetzt muss er die Uni Oldenburg verlassen. Die Stelle, die er vertretungsweise inne hatte, bekommt ein Mitbewerber.
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Böckler Impuls: Befristete Beschäftigung – Leben in der Schwebe

Viele junge Leute erhalten keinen unbefristeten Arbeitsvertrag. Damit verbunden sind weitere Nachteile: Das Einkommen fällt geringer aus, die Familie bleibt häufig auf der Strecke.

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Institut für Hochschulforschung (HoF): zu wenig Geld für mehr Studierende

Die Zahl der Studierenden nimmt zu. Die Finanzierung der Hochschulen hält damit nicht Schritt. Vor allem Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und NRW müssten mehr investieren.

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Klimaneutraler Campus Uni Lüneburg

Seit November 2010 verfolgt die Leuphana Universität Lüneburg das vom Bundesministerium für Wirtschaft mit 3,4 Mio. Euro geförderte Vorhaben zur Realisierung eines Gebäude- und Energiekonzeptes für eine klimaneutrale Energieversorgung des Campus und des angrenzenden Stadtgebietes Lüneburg-Bockelsberg.
Ein Hochtemperatur-Aquiferwärmespeicher kann im Zusammenhang mit der Klimaneutralität als Schlüsseltechnologie bezeichnet werden, denn mit ihm können zusätzlich etwa 2.500 t/a an CO2-Emissionen eingespart werden. Mit der Einführung des Speichers kann die Universität selbst unter Einbezug der indirekten Emissionen aus dem Pendelverkehr von Mitarbeitern und Studierenden klimaneutral werden.
Das Präsidium der Universität gab im August 2016 grünes Licht für den Bau des Speichers, der zum Großteil aus Forschungsmitteln finanziert werden soll. Besonders interessant dabei: Durch die für den Campus und den Stadtteil Bockelsberg benötigte Wärme wird der Speicher nur zu 1/3 ausgelastet. Dies ermöglicht eine Erweiterung auf andere Stadtteile für eine nachhaltige Wärmeversorgung in Lüneburg.

Statistisches Bundesamt: Studentenrekord an deutschen Hochschulen

Rekord an deutschen Hochschulen: Mit 2,8 Millionen sind derzeit so viele Studierende wie noch nie eingeschrieben. Gewerkschaften und Hochschulverbände ziehen daraus vor allem eine Konsequenz: Wenn 2020 der Hochschulpakt ausläuft, muss eine dauerhafte Finanzierung her.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) forderte von Bund und Ländern eine „Entfristungsoffensive“. Damit könnten bundesweit 50.000 zusätzliche Dauerstellen im akademischen Mittelbau geschaffen werden, erklärte GEW-Vize Andreas Keller. Die Hochschulen müssten sich für einen langen Zeitraum auf hohe Studierendenzahlen einstellen. Mit immer neuen befristeten Pakten sei ihnen nicht geholfen.

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