Cfp ARCH+ Symposium „Stadt.Land.Schluss. 2017“

Auch zwei Jahre nach dem ersten Symposium hat man den Eindruck: viele kümmern sich um die Stadt, aber nur wenige um das Land – dieses meist übernutzte oder verlassene Terrain. Die ländlichen Qualitäten gehen konstant verloren, städtische aber gewinnt man deswegen nicht dazu. Und sogar die Tiere ziehen schon um, vom Land in die Stadt: Fuchs, Rabe und Biene haben sich längst auf den Weg gemacht!

»Stadt.Land.Schluss.« hat die »Gestaltbarkeit der Welt« im Blick: dass wir eben in einer von Menschen für Menschen gemachten Welt leben. Was impliziert, sie könnte (müsste!) besser gestaltet werden: schöner, gerechter, barriereärmer, nachhaltiger, fairer, ökologischer … Wer möchte dabei auf die Politik vertrauen?

Eine weitere Besonderheit der Veranstaltung ist die Transdisziplinarität: es sprechen nicht wie üblich Designer vor Designern, Architekten vor Architekten und Bürgermeister vor Bürgermeistern, sondern diese voreinander und miteinander.

Mit der übergreifenden Fragestellung »Kann man ein gutes Leben gestalten?« und »Was können Design, Architektur, Kunst und Kultur für die Entwicklung des ländlichen Raumes beitragen?« werden alle Bereiche von der Gestaltung über die (Kommunal-)Politik, Städteplanung, Orts- und Regionalentwicklung, Wirtschaft und Tourismus berührt. Dabei geht es auch darum, Design – im weitesten Sinn –nicht nur als Produkt, sondern als Prozess zu sehen: der, je früher er einsetzt, umso mehr bewirken kann. Erst recht mit partizipativen und interdisziplinären Ansätzen.

CALL FOR PAPERS

Aus den Bereichen der Technik, der Medien, eine soziale Interaktion und Vernetzung, die Regionalentwicklung oder das Thema Identität betreffen. Egal ob selbst-initiiert, Auftrag, Forschungsprojekt, Bachelor- oder Masterarbeit … Als Format wurde dazu die Pecha-Kucha-Präsentation gewählt. Mindestens zehn Projekte sollen vorgestellt werden (gerne auch nach dem Kongress weiterhin auf der Website). Die einfache Regel lautet dabei: 20 Bilder/Slides/Seiten werden jeweils 20 Sekunden lang gezeigt. Man kann dazu reden, erzählen …Der beste Vortrag wird prämiert und erhält einen (Geld-)Preis im Wert von 500,- Euro!
Kurzpräsentation oder Abstract bitte an: info@stadt-land-schluss.eu

Weitere Infos:
www.nse-netz.de/events/arch-symposium-stadt-land-schluss-2017/

Call for Papers bis 12.9.: 22. internationale Passivhaustagung in München

Kostengünstigen und gleichzeitig energieeffizienten Wohnraum zu bieten, das ist mit Blick auf die weltweiten Klimaziele eine große Aufgabe für die Städte und Gemeinden. Lösungen für diesen Spagat werden bei der 22. Internationalen Passivhaustagung behandelt, die am 09. und 10. März 2018 in München stattfindet. „Passivhaus – das lohnt sich“ lautet das Schwerpunktthema dieser Tagung, die zahlreiche kostengünstige Projekte zum energieeffizienten Bauen im Passivhaus-Standard vorstellt. Der Call for Papers hat begonnen.

Zur Pressemitteilung:
www.ig-passivhaus.de/…PM Call_for_Papers_Muenchen.pdf

Hochschulpreis Holzbau 2017

Zum zweiten Mal wurde der Hochschulpreis Holzbau an Studierende der Architektur und des Bauingenieurwesens vergeben. Die Jury würdigte drei Preisträger und verlieh zwei Anerkennungen.

Lesen Sie den Beitrag auf:
www.bauenmitholz.de/hochschulpreis-holzbau-2017/…

„Manche müssen Hartz IV beantragen, um an der Universität unterrichten zu können“

Eine Initiativgruppe von Lehrbeauftragten will sich nicht länger mit den Arbeitsbedingungen an der Uni abfinden.

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Die neue nationale „Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030“

Auf Anregung des Bundeskanzleramt und dem Rat für Nach­haltige Entwicklung wurde auf dem 13. Forum für Nachhaltigkeit des Bundesforschungsministeriums in Berlin die „Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030“ vorgestellt. Sie soll in einer Kombination aus Thinktank und Dialogforum einen schnelleren Transfer vom Wissen zum Handeln erreichen. Read more of this post

Prädikat Nullachtfünfzehn: Unis im Zeichen der Noteninflation

Die Abschlussnoten von Hochschulsolventen werden immer „besser“. Nach den Ergebnissen einer Langzeituntersuchung ist „sehr gut“ heute fast schon der Normalfall. Für Studienautor Gerd Grözinger wird Leistungsdifferenzierung so zur Unmöglichkeit. Gegenüber Studis Online plädiert der Bildungsforscher für ein Umdenken – und mehr Transparenz.

Interview auf Studis-Online vom 24.4.2017: www.studis-online.de/Studieren/art-2019-noteninflation.php

Wer will schon Vorlesungen halten?

Lehrveranstaltungen an deutschen Unis sind oft öde, Professoren haben wenig Lust darauf. Das liegt im Hochschulsystem begründet.

Oft passiert es in Einführungsveranstaltungen, in großen Sälen mit Hunderten Studierenden. Vorne steht ein angegrauter Professor und liest vor, und zwar genau die Vorlesung, die er seit gefühlt 43 Semestern an dieser Stelle vorliest. Zuschauer halten sich krampfhaft wach, dem Alten vorne ist es egal, er denkt beim Lesen über wichtigere Projekte nach.

Link zum SZ-Beitrag vom 24.4.2017:
www.sueddeutsche.de/bildung/studium-wer-will-schon-vorlesungen-halten-1.3464669