Asien-Expertise im Netzwerk

Die Folgenden im NSE-Netzwerk planen und arbeiten wissenschaftlich zur nachhaltigen Stadtentwicklung im asiatischen Raum:

becseiStephan Becsei, BAER Frankfurt
Urban planner, landscape designer, sustainability consultant and project manager
www.b-a-e-r.com
Iris-BelleProf. Dr. Iris Belle, Shanghai, China
Tongji University, College of Architecture & Urban Planning
www.tongji-caup.org
chenjianfeng-579x800Dr. Jianfeng Chen, Heidelberg
Berater von Hebei Academy for Building Research
Promotion: Energiemanagement in der chinesischen Immobilienwirtschaft
Dissertation KonzeptWebseite http://chenev.de
Johannes Lauer bwJohannes Lauer, HCU Hamburg
Elektromobilität als Instrument nachhaltiger Stadtentwicklung in chinesischen Megastädten
Beschreibung
liu_0111Jingtai Liu, Karlsruhe
Sustainable & Feng Shui Design
和一,生态风水,设计管理
Webseite
Nwe Khin LinNhin Lin Nwe, Universität Stuttgart
Developing Housing Designs for Yangon – Accounting for Functional, Social and Cultural Conditions in Myanmar. Beschreibung
ParkSumee Park, FhG IBP
Assessment tool for thermal comfort and energy efficiency in Korean high-rise residential building. Beschreibung
SchützeProf. Dr.-Ing. Thorsten Schütze, Sungkyunkwan University, Korea, Department of Architecture, College of Engineering
www.solarchitect.de
Portrait-Ph-UB-Ausschnitt-11Dr. Philipp Späth, Freiburg
Forschungsprojekt: Smart Eco Cities – Eine Vergleichende Untersuchung in Europa und China (2015-2018)
www.envgov.uni-freiburg.de/…smart-eco-cities

Literatur

Mohsen Mostafavi; Gareth Doherty (2010): Ecological Urbanism. Baden (CH)

Christian Dubrau; Li Xiangning (2010): Contemporary Green Buildings in China. Art and Architecture for Sustainability 2000-2020. Berlin

Buchhinweis (kostenloser Download): The Sustainable Cities China Programme (1996-2007): A compendium of good practice. Year: 2009. Publisher: UN-Habitat. Pages: 44. ISBN Series Number: 92-1-131743-6

Städtebauliche Projekte

EcoCity Dongtan China, Ove Arup London:
10.000 Einwohner bis 2010, 80.000 EW bis 2020 und 500.000 EW bis 2050

EcoCity Wanzhuang China, Ove Arup London:
330.000 Menschen bis 2025
http://edition.cnn.com/2008/…Video

EcoCity Changchun China, AS&P Frankfurt:
300.000 Einwohner bis 2020 zur Expo2010 in Shanghai

Vortragsangebot „Nachhaltige Stadtentwicklung: Sind europäische Ansätze auf China übertragbar?“

Urbanisierung in China und Europa
Aufgrund der Urbanisierung Chinas in für europäische Verhältnisse nie dagewesener Größenordnung und Schnelligkeit entsteht ein entsprechend großer Handlungsdruck durch die damit verbundenen Belastungen der Umwelt, der Wirtschaft und der Sozialsysteme. Der Rekord-Smog im Frühjahr 2013 in Peking ist nur eine der augenscheinlicheren Veränderungen, die mit der Industrialisierung und der Urbanisierung einhergehen. Die Städte Europas haben zwar langsamer aber durchaus vergleichbare Entwicklungsstadien durchgemacht, weshalb der Blick auf die europäischen Entwicklungen lohnend erscheint. Eine nachhaltige Entwicklung wird weltweit angestrebt und ist seit der UNCED Konferenz 1992 in Rio de Janeiro politisches Programm aller Nationen. Auch Chinas neue Städte sollen zum Teil mit der Unterstützung europäischer Planungsbüros nachhaltiger entwickelt werden.

Ansätze und Konzepte Europäischer Quartiere und Siedlungen
In Europa gibt es mindestens 400 zusammenhängende Stadtquartiere und Siedlungen, die seit den 80er Jahren explizit unter dem Vorzeichen der Nachhaltigkeit entwickelt und realisiert wurden. Dabei handelt es sich um zum Teil größere Neubausiedlungen aber auch um Bestandsquartiere, die mit neuen Planungsansätzen entwickelt und mit innovativen Technologien realisiert wurden. Die Lösungen sind vielfältig, reduzieren in hohem Maße schädliche Emissionen und bieten den Nutzern und Bewohnern einen höheren Komfort sowie mehr Sicherheit gegenüber möglicher globaler Krisen.

Im Vortrag werden Plusenergiequartiere vorgestellt, die nicht nur sich selbst, sondern auch Nachbarquartiere mitversorgen, Bike Cities, die einem nachhaltigen, emissionsfreien und urbanen Lebensstil angepasst sind, ganze Quartiere die nach Feng Shui und gesundheitlichen Aspekten entstehen, Transition Town- und Permakulturprojekte mit urbanen Gärten, aber auch abwasserfreie Siedlungen. Eine neue Entwicklung ist, dass die ersten größeren Quartiersprojekte entstanden sind, in denen die komplette Themenvielfalt einer nachhaltigen Lebensweise umgesetzt werden konnte.

Eine Veranstaltung dazu fand in Kooperation mit dem Salon für transkulturelle Studien chinesischer Doktoranden und Post-Doktoranden aus Heidelberg und Mannheim am 10.05.2013 am Konfuzius-Institut Heidelberg statt.

(海德堡-曼海姆跨学科跨文化沙龙)